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Community-Rezept: Sonnenblumenkern-Brot von Daniel
3 Minuten

Daniels Rezept für Sonnenblumenkern-Brot wird mit Roggenvollkornmehl, Leinsamen und Hefe gebacken. Der Teig braucht Zeit zum Gehen, ist aber schnell angerührt. Das Ergebnis ist ein saftiges, ballaststoffreiches Brot mit knuspriger Kruste und kräftigem Geschmack.
Rezept: Sonnenblumenkern-Brot
Zutaten für eine Kastenform, 25 cm:
- 450 ml lauwarmes Wasser
- 1 Pck. Trockenhefe
- 600 g Roggenvollkornmehl
- 2 TL Salz
- 40 g Leinsamen, geschrotet
- 60 g Sonnenblumenkerne
- 1 EL Apfelessig
- 1 EL Öl zum Einfetten der Form
Zubereitungszeit: 20 Minuten plus 2 Stunden Gehzeit und 1 Stunde Backzeit
Nährwert pro 40-g-Scheibe ca.:
- 5 g Eiweiß
- 3 g Fett
- 27 g Kohlenhydrate (davon 27 g anrechnungspflichtig)
- 5 g Ballaststoffe
- 0 mg Cholesterin
- 3 mg Natrium
- 219 mg Kalium
- 153 mg Phosphor
- 155 Kilokalorien
- 620 Kilojoule
Daniels Tipp: Roggen-Teig bleibt etwas klebriger als Weizen-Teig und sollte weniger intensiv geknetet werden. Die hohe Wasser-Menge macht das Brot saftig. Ich nutze Champagner-Roggenvollkornmehl vom Bio-Bauern. Das Rezept funktioniert aber auch mit herkömmlichem Bio-Vollkornmehl.
Zubereitung
- 50 ml lauwarmes Wasser mit der Trockenhefe mischen, 5 Minuten stehen lassen, bis sich leichte Bläschen zeigen.
- Roggenvollkornmehl, Salz, Leinsamen und Kerne in einer großen Schüssel vermengen. Hefe-Wasser, restliches lauwarmes Wasser und Essig zu den trockenen Zutaten geben, kräftig verrühren. Falls der Teig zu fest wirkt, schrittweise bis zu 450 ml Wasser ergänzen.
- Schüssel abdecken, Teig 1,5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert.
- Kastenform leicht einölen oder mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen, Oberfläche glatt streichen. Abgedeckt weitere 30 bis 45 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sichtbar aufgegangen sein, aber nicht überquellen. Backofen auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Eine feuerfeste Schale mit heißem Wasser auf den Ofenboden stellen.
- Teig 12 bis 15 Minuten bei 240 °C backen, dann Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 40 bis 45 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn die Kerntemperatur etwa 98 °C erreicht oder es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
- Dann aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
„Backen ist Chemie“
„Ich probiere gern Neues aus und achte darauf, gesund und abwechslungsreich zu essen. “, sagt Daniel.

„Beim Kochen arbeite ich nach dem Motto: „Versuch macht klug und Geschmäcker sind verschieden. Hierbei lasse ich mich gern durch Magazine wie den Diabetes-Anker, Kochbücher und Social Media inspirieren. Beim Backen ist es anders: Backen ist für mich mehr Chemie, wobei alles genau abgewogen werden sollte. Deshalb nutze ich beim Backen Rezepte.“



Seinen Typ-2-Diabetes hat Daniel seit Oktober 2022. Im Internet ist er zu finden auf seinem Blog www.t2dhero.de und auf Instagram unter @daniellensing.
von Daniel Lensing und Kirsten Metternich von Wolff
Daniel Lensing hat im Oktober 2022 die Diagnose Typ-2-Diabetes erhalten. Für den Diabetes-Anker hat er ein Community-Rezept eingereicht. Er betreibt den Blog www.t2dhero.de und ist auf Instagram unter @daniellensing zu finden.
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (8/9) Seite 34-35
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katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 5 Tagen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …florahdo postete ein Update vor 1 Woche
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 4 Tagen, 8 Stunden
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



