Community-Rezept: Toskanische Ribollita von Katharina

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Community-Rezept für Toskanische Ribollita von Katharina | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch
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Community-Rezept: Toskanische Ribollita von Katharina

Herzhaft, sättigend, toskanisch: Katharinas Community-Rezept für Toskanische Ribollita von KatharinaRezept für toskanische Ribollita vereint Cannellini-Bohnen, Schwarzkohl, Tomaten und Thymian in einer aromatischen Gemüsesuppe. In 35 Minuten fertig, mit Parmesan und Brot serviert – wärmender Genuss mit viel Eiweiß und Ballaststoffen.

Rezept: Toskanische Ribollita

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Gemüsezwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Möhren, gewürfelt
  • 2 Stangen Bleich- Sellerie, in dünnen Scheiben
  • 1 Dose weiße Cannellini-Bohnen, 240 g abgetropft
  • 1 Bund Schwarzkohl, in Streifen geschnitten
  • 1 kl. Dose gehackte Tomaten
  • etwas frisch gemahlener Pfeffer und Salz
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 EL Parmesan
  • 1 trockenes Brötchen, in dicke Scheiben geschnitten

Nährwert pro Portion ca.:

  • 16 g Eiweiß
  • 18 g Fett
  • 44 g Kohlenhydrate (davon 28 g anrechnungspflichtig)
  • 11 g Ballaststoffe
  • 13 mg Cholesterin
  • 729 mg Natrium
  • 1278 mg Kalium
  • 373 mg Phosphor
  • 402 Kilokalorien
  • 1608 Kilojoule

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Katharinas Tipp: Wer keinen Schwarzkohl im Laden bekommt, kann alternativ zum Beispiel Wirsing oder Grünkohl verwenden. Schwarzkohl ist ein typisch toskanisches Gemüse, welches unserem heimischen Grünkohl sehr ähnlich ist.

Zubereitung

  1. Einen Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse darin anschwitzen.

  2. Nun die weißen Bohnen, Schwarzkohl, gehackte Tomaten und Gewürze zugeben.

  3. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und das Tomatenmark einrühren.

  4. Die Ribollita 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Flamme garen und etwas einkochen lassen.

  5. Noch einmal abschmecken und in zwei große Suppenschalen füllen.

  6. Mit Parmesan bestreuen und das restliche Olivenöl darüberträufeln. Die Brot-Scheiben in die Suppe tunken und genießen.


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

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Katharina liebt Kochen und Reisen

„Für mich ist es wichtig, gute Zutaten zu verwenden, denn sie machen mindestens die Hälfte des Geschmacks aus. Dank meiner zahlreichen Reisen bekomme ich immer wieder neue Inspirationen, die ich dann zu Hause nachkoche. Ich habe mir über die Jahre eine internationale Kochbuch-Sammlung zusammengestellt. Dort hole ich mir Ideen für das, was ich koche“, sagt Katharina zu ihrem Rezept.

Community-Rezept: Toskanische Ribollita von Katharina | Foto: privat
Fotos: privat

„Die Suppe verleiht ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Sie ist schnell gekocht, nicht zu kohlenhydratlastig und macht satt. Neue Inspiration zum Kochen bekomme ich am liebsten aus Kochbüchern.“

„Seit 1996 lebe ich mit Typ-1-Diabetes. Natürlich profitiert mein Diabetes davon, dass ich mit Begeisterung regelmäßig frisch und selbst koche.“ Katharina ist auf Instagram zu finden unter: @panc.is.not.dead.


von Katharina Tugend und Kirsten Metternich von Wolff

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Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (11) Seite 32-33

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 2 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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