- Ernährung
Die besten Früchte bei Diabetes: Beeren-Obst
4 Minuten
Bunt und lecker, prall gefüllt mit hochwertigen Inhaltsstoffen und dabei auch noch kalorienarm – das sind Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren und Co. Besonders in der warmen Jahreszeit ist Beeren-Obst aus heimischen Gefilden auf dem Markt erhältlich. Jetzt heißt es: einkaufen und genießen.
Fünf Portionen am Tag lautet die Empfehlung, wenn es darum geht, wie viel Gemüse, Salat und Obst es täglich sein soll. Alle fünf Portionen über Obst zu decken, wäre der falsche Weg. Denn je nach Fruchtsorte summieren sich fünf Portionen durch den fruchteigenen Zucker im Obst auf einiges an Kalorien. Besser ist es, drei Portionen Gemüse und/oder Salat zu genießen und zwei Portionen Obst.
Ob frische oder tiefgekühlte Früchte: am besten ohne Zusätze
Bei Früchten ist es ratsam, frische oder tiefgekühlte Sorten ohne Zusätze zu wählen. So ist lediglich Fruchtzucker enthalten, der von Natur aus in Früchten steckt. Ganz gleich, welches Obst ausgewählt wird: Kalorien und Blutzucker-wirksame Kohlenhydrate sind von Menschen mit Diabetes zu berücksichtigen.
Die fünf besten Tipps zu Beerenfrüchten bei Diabetes
- Alle Beerenfrüchte sind kohlenhydratärmer als andere Obstsorten.
- Pro BE oder KE sind die Mengen größer als bei anderen Früchten.
- Enthaltene Ballaststoffe können den Blutzucker positiv beeinflussen.
- Alle Beeren sind sehr kalorienarm und optimal bei Typ-2-Diabetes geeignet.
- Sie versorgen alle Körperzellen mit antioxidativen Stoffen, die der Herzgesundheit guttun.
Ein Star unter den Obstsorten ist die große und bunte Familie der Beerenfrüchte. Sie sind alle reich bestückt mit Vitalstoffen, also Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen sowie vielen Ballaststoffen – und das bei verhältnismäßig niedrigen Kohlenhydrat-Gehalten im Vergleich zu anderen Obstsorten.
Beeren sind demnach ideale und leckere Früchte für Snacks, als Bestandteil von Müsli, Bowls, Kuchen, Desserts und auch pikanten Gerichten. Einige Sorten werden nahezu das ganze Jahr im Handel angeboten. Teils haben sie lange Wege hinter sich, bevor sie hierzulande verkauft werden.
Knackig und vielseitig: Heidelbeeren
Im Juli und August ist ihre heimische Hoch-Zeit. In den süß-säuerlichen Minikugeln steckt besonders viel des sekundären Pflanzenstoffs Anthocyan. Mit seiner antioxidativen Wirkung dient es als Radikalfänger, ist entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem. Außerdem sind Vitamin A und E sowie Kalium und Phosphor in Heidelbeeren enthalten. Sie schmecken pur, im Auflauf, als Konfitüre, Kuchen-Füllung, im Müsli oder pikant, beispielsweise im Nudelsalat.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 15 Stunden, 40 Minuten
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 14 Stunden, 51 Minuten
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 12 Stunden, 51 Minuten
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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