- Ernährung
Fettreich essen – schlechter schlafen?
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Kohlenhydrate am Abend machen dick, Ballaststoffe vor dem Schlafengehen belasten den Darm unnötig? Doch was wirklich für schlaflose Nächte sorgt, ist fettes Essen vor der Nachtruhe.
Wer abends zu viel und zu fett isst, muss sich nicht wundern, wenn er einige Schäfchen zählen muss, bevor der wohlverdiente Schlaf einsetzt. Tatsächlich ist fettes Essen wie Sahnesaucen, Fleisch, Süßigkeiten, Käse, Wurst, üppige Suppen und Eintöpfe oder auch zu viele Nüsse ein Feind entspannten Einschlafens. Und wer regelmäßig mit Schlaflosigkeit zu tun hat, ist tagsüber öfter müde, fühlt sich saft- und kraftlos. Das wiederum kann dazu beitragen, unbewusst zu fett- und zuckerreichen Lebensmitteln zu greifen – der Beginn eines schlafraubenden Teufelskreises.
Tipps für leichteres Ein- und Durchschlafen
Wer täglich eine Runde an der frischen Luft unterwegs ist, versorgt den Körper mit zusätzlichem Sauerstoff; das ist gut für den Schlaf. Auch ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut kann den Schlaf stören; eine Blutuntersuchung verschafft Klarheit. Je nach Ergebnis ist es vielleicht sinnvoll, im Winter ein Vitamin-D-Präparat einzunehmen. Wichtig: Abends sollte es ein leichtes, fettarmes Essen sein! Vor allem Männer profitieren davon, so das Fazit einer Studie der Universität Adelaide (Australien).
In der Studie wurden Ess-und Lebensgewohnheiten von 800 Männern (35 bis 80 Jahre) untersucht: Weder Eiweiß noch Kohlenhydrate hatten Einfluss auf die Schlafqualität. Bei Testpersonen, die abends fettreich aßen, war die Schlafqualität schlechter und sie fühlten sich tagsüber häufig müde. Zusätzlich hatten sie ein höheres Risiko für eine Schlaf-Apnoe. Dabei kommt es während der Schlafphase immer wieder zu gefährlichen Atemaussetzern.
von Kirsten Metternich
Diätassistentin DKL, DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf
Tel.: 0 22 34/91 65 41, Fax: 0 22 34/91 65 42
E-Mail: info@metternich24.de
Internet: www.metternich24.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (1) Seite 31
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße