Fruchtfliegen-Alarm

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Fruchtfliegen-Alarm

Sommerzeit ist Hochzeit für saftiges Obst. Von der Leckerei etwas abhaben wollen auch kleine Fliegen, die sich in Windeseile auf Beeren, Aprikosen und Co niederlassen. So werden Sie die Plagegeister los.

Bananen, Tomaten oder Mango fühlen sich besonders bei Zimmertemperatur wohl. Steigen die Temperaturen, ziehen Obst, Säfte, Essig, Bier und Wein die winzigen Insekten an. Sie sind zwar nicht gesundheitsschädlich, aber lästig.

Haben die Biester Früchte, Tomaten oder Obstkuchen für sich entdeckt, verderben die Lebensmittel schneller. Denn die Fliegen übertragen Hefepilze und Fäulnisbakterien. Nur wie kommen sie aufs Obst? Durch das offene Fenster, wenn sie reife Früchte riechen, zum anderen über Eier auf den Früchten. Beliebte Plätze sind leicht angefaulte Stellen und Stielansätze.

Weg mit der lästigen Plage

Oberstes Gebot lautet Sauberkeit: sämtliche Arbeitsflächen täglich abwischen, kein Geschirr mit Essensresten stehen lassen – direkt spülen oder hinein in die Spülmaschine. Am besten den Biomüll geschlossen halten und mindestens einmal täglich leeren. So schön Obstplatten auch aussehen: Weniger ist jetzt mehr. Also lieber öfter kleine Mengen frisch kaufen und nicht lange lagern.

Beim Kauf darauf achten, dass Früchte keine Dellen und keine weichen oder angefaulten Stellen haben. Auf Obst, das bei Zimmertemperatur lagert, ein Fliegennetz oder ein sauberes, trockenes Küchenhandtuch legen. Der Duft von Nelkenöl, Basilikum, Sandelholz und Heiligenkraut soll sie vertreiben. Alternativ kann eine Fliegenfalle helfen: dazu etwas Fruchtsaft, Essig und Wasser mit einem Spritzer Spülmittel mischen und neben den Fruchtteller stellen. Wer es ganz praktisch mag, legt sich eine fleischfressende Pflanze zu – das garantierte Aus für Fruchtfliegen.


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (6) Seite 38

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße