Granatäpfel schälen

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Granatäpfel schälen

Granatäpfel haben ab Spätsommer Hochsaison, schmecken pur, in süßen und zu pikanten Speisen. Nur das Lösen ihrer gesunden Kerne ist eine spritzige, fleckenreiche Angelegenheit, nicht nur in der Küche, sondern auch auf Kleidung.

Die leicht kantigen Früchte haben eine ledrige Haut, die nicht zum Verzehr geeignet ist. Umso bedeutender ist ihr Innenleben: Etwa 400 Kerne beherbergt eine Frucht. Nur: Diese sitzen fest in weißlichen Trennhäuten. Was sich zum Beispiel bei Orangen oder Mandarinen leicht entfernen lässt, ist beim Granatapfel eine knifflige Angelegenheit.

So lösen Sie Kerne fleckenlos

Die roten Kernchen sind ganz schön saftig. Der Saft ist so intensiv rot, dass er im Orient früher zum Färben von Wolle und Teppichen verwendet wurde. Damit Küche und Kleidung sauber bleiben, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Eine Schale in die Spüle stellen; halbierte Früchte mit der Hand in Viertel teilen. Jetzt lässt sich die ledrige Schale biegen und die Kerne lassen sich leicht auslösen. Dabei werden Saft und Kerne in der Schüssel aufgefangen.
  2. Vom Kelch eine dünne Scheibe abschneiden. Dann die Schale mehrfach zum Stiel hin vorsichtig einschneiden, möglichst ohne die Samenhüllen zu verletzen. Eine Schale mit kaltem Wasser füllen und die Frucht in Teilstücke aufbrechen. So lösen sich Samenkerne – Schalenteile und weiße Trennwände schwimmen oben. Zügig das Wasser abgießen, die Kerne über einem Sieb abtropfen lassen und weiterverarbeiten.

Granatäpfel schmecken sehr lecker in Kombination mit Blattsalaten, Fleischsaucen, als Topping auf Desserts oder Cupcakes. Dabei sind sie kalorienarm, 100 g Kerne enthalten 74 kcal, Eiweiß und Fett in Spuren sowie 16,7 g Kohlenhydrate, außerdem eine Fülle an Vitaminen und Mineralien.


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (8) Seite 32

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  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Woche, 6 Tagen

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/