- Ernährung
Ist eine Diät überhaupt sinnvoll?
2 Minuten
Es gibt sie wie Sand am Meer: Mal sind Kohlenhydrate die Wurzel allen Übels, mal Fett. Lohnt es sich überhaupt, eine Diät zu machen? Falls ja: Was ist wichtig, damit sie von Erfolg gekrönt ist?
Eigentlich sind Diäten out, besonders solche, die in kurzer Zeit enorme Erfolge versprechen, kombiniert mit sehr starken Einschränkungen und dazu am besten noch mithilfe irgendwelcher Pillen. Trotzdem werden sie immer wieder ausprobiert und oft schnell auch wieder beendet. Denn die Einschränkungen passen meistens nicht zum Alltag, der Jo-Jo-Effekt naht oder die Diäten sind dank Zusatzprodukten einfach zu teuer.
Wann eine Diät ihre Berechtigung hat
Es gibt die Situationen, in denen eine kurzfristige Diät durchaus eine sinnvolle Möglichkeit ist, in kurzer Zeit Gewicht zu verlieren. Dies kann beispielsweise nach ärztlicher Rücksprache vor einer Operation der Fall sein oder, um ein oder zwei Kilo, die sich im Urlaub angesammelt haben, wieder zu verlieren. In allen anderen Situationen empfiehlt es sich, statt einer Diät eine bewusste Umstellung der Ess-Gewohnheiten zu entwickeln. Damit lassen sich auf Dauer negative Begleiterscheinungen durch ungesundes, kalorien-, fett- und zuckerreiches Essen verhindern. Es sollte also eher eine Ernährungsumstellung sein statt einer Diät.
So ist eine Ernährungsumstellung sinnvoll:
- Es sind keine Spezial-Lebensmittel oder Nahrungs-Ergänzungsmittel dabei nötig.
- Die tägliche Energiemenge sollte nicht niedriger als 1200 bis 1500 Kilokalorien sein.
- Die Lebensmittel-Auswahl beschränkt sich nicht auf einzelne Lebensmittel, sondern ist abwechslungsreich und ausgewogen.
- Es werden drei Hauptmahlzeiten angeboten.
- Die Gewichtsabnahme sollte bei ein bis zwei Kilogramm im Monat liegen. Konzepte, die blitzschnelle Verluste anpreisen, sind nicht als Dauerkost geeignet.
- Vorher-Nachher-Bilder in der Werbung sind kein Garant für persönlichen Erfolg und können manipuliert sein.
- Garantierte Gewichtsverluste binnen kurzer Zeit sind unrealistisch.
- Das Konzept ist von einem seriösen Anbieter und wurde von qualifizierten Ernährungsfachkräften entwickelt.
- Zum Konzept gehört, täglich 1,5 bis 2 Liter kalorienfreie Getränke einzuplanen.
- Auch Bewegung gehört zum Programm, am besten drei- bis viermal pro Woche eine halbe Stunde.
- Neben regelmäßiger Bewegung ist es sinnvoll, auch etwas für die Psyche zu tun. Planen Sie also jede Woche ganz bewusst eine entspannende Auszeit vom Alltag ein.
- Was Sie essen, soll schmecken, satt machen und dazu anregen, die Veränderungen auf Dauer beizubehalten.
- Der Einsatz von Fertigprodukten sollte sich auf ein Minimum beschränken.
Denken Sie dabei auch daran, dass es Tage gibt, an denen es einfach nicht klappt, seine Vorsätze in die Tat umzusetzen.Dann heißt es, nicht zu verzagen und am Folgetag wieder mit den neuen, gesunden Gewohnheiten weiterzumachen.
Schwerpunkt „Sinnvolle Ernährung bei Diabetes“
- Ist eine Diät überhaupt sinnvoll?
- Leberfasten – was steckt dahinter?
- Ketogen essen – wie geht das?
- Vegan, Low Fat, Low Carb und Co
- Was ist eine gesunde Ernährung?
- Passt Alkohol bei Diabetes?
von Kirsten Metternich von Wolff
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (3) Seite 18
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 4 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
