Rezept für Reissalat mit Thunfisch

2 Minuten

© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Rezept für Reissalat mit Thunfisch

Vollkornreis, Thunfisch und Rote Bete bilden die Basis dieses Salat-Rezepts, Dill und Kresse sorgen für Frische. Er muss vor dem Servieren mindestens eine Stunde durchziehen. Pro Portion sind 52 Gramm Kohlenhydrate angegeben, davon 35 Gramm anrechnungspflichtig.

Rezept: Reissalat mit Thunfisch

Zutaten für 2 Portionen:

  • 100 g Vollkornreis, trocken
  • etwas Salz
  • ½ Bund Dill
  • 1 Päckchen Kresse
  • 2 Schalotten
  • 2 Gewürzgurken
  • 2 Kugeln Rote Bete, gegart
  • 1 – 2 EL Apfelessig
  • etwas frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 EL Walnussöl, 10 g
  • 200 g Thunfischfilet im eigenen Saft

Nährwert pro Portion ca.:

Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten

Zubereitung

  1. Vollkornreis in 200 bis 250 ml leicht gesalzenem Wasser in 30 Minuten garen. Anschließend in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

  2. Dill waschen, trocknen und fein hacken. Kresse mit einer Schere aus dem Kästchen abschneiden. Schalotten abziehen, kalt abwaschen und mit einem scharfen Messer fein würfeln. Gewürzgurken abtropfen lassen und würfeln. Rote Bete in mittelgroße Würfel schneiden.

  3. Etwas Gurkenwasser mit Essig, Salz und Pfeffer zu einer Marinade rühren, abschmecken und das Öl dazugeben.

  4. Thunfisch abtropfen lassen, mit einer Gabel in kleine Stücke zerpflücken und dazugeben.

  5. Dill und die Hälfte der Kresse, Reis, Gurken- und Rote-Bete-Würfel mit der Thunfischmarinade mischen.

  6. Mindestens eine Stunde durchziehen lassen, dann noch einmal durchmischen und abschmecken. Mit der restlichen Kresse garniert servieren.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Reis – neu entdecken“.

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (1) Seite 73

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      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?