- Ernährung
Rezept für Hafer-Zimt-Apfel-Cookies
2 Minuten

Getrocknete Apfelringe, Haferflocken und eine milde Zimtnote: Diese Cookies verbinden einfache Zutaten zu einem aromatischen Gebäck. Das Rezept zeigt, wie sich in kurzer Zeit knusprige Hafer-Apfel-Cookies backen lassen – ideal als kleine süße Snacks in der Adventszeit.
Rezept: Hafer-Zimt-Apfel-Cookies
Zutaten für 25 Stück:
- 50 g getrocknete Apfelringe
- 1 Ei
- 100 g Erythrit
- 125 g Butter
- 65 g Hafermehl
- ½ Pck. Backpulver
- 75 g feine Haferflocken
- 50 g grobe Haferflocken
- 1 TL gemahlener Zimt
- ½ TL flüssiger Süßstoff
Nährwert pro Stück ca.:
- 1 g Eiweiß
- 5 g Fett
- 6 g Kohlenhydrate (davon 5 g anrechnungspflichtig)
- 1 g Ballaststoffe
- 21 mg Cholesterin
- 4 mg Natrium
- 43 mg Kalium
- 31 mg Phosphor
- 73 Kilokalorien
- 292 Kilojoule
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Tipp: Gemahlener Zimt verleiht Plätzchen eine besonders mild-süße Note. Allerdings sind Empfehlungen, Zimt bei Diabetes zur Regulation der Blutzuckerwerte einzusetzen, kritisch zu bewerten. Die Wirkweise ist wissenschaftlich derzeit nicht eindeutig belegt. Zimt zum Kochen und Backen zu verwenden, ist eine gute Möglichkeit, eine besondere Geschmacksnote zu verleihen, allerdings nichts fürs Management des Blutzuckers.
Zubereitung
- Die Apfelringe in kleine Stückchen schneiden, zur Seite stellen.
- Backofen aufheizen auf 200 °C Ober- und Unterhitze, keine Umluft. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Ei mit Erythrit schaumig schlagen, bis sich das Erythrit fast gelöst hat. Butter in mittelgroße Stücke schneiden, dazugeben, verrühren.
- Für das Hafermehl entweder 65 g feine Haferflocken in der Küchenmaschine zu feinem Mehl mahlen oder fertig gemahlenes Hafermehl verwenden. Mit Backpulver und beiden Haferflocken-Sorten in den vorbereiteten Teig geben und durchrühren.
- Nun 100 bis 150 ml Wasser dazugießen, damit der Teig etwas weicher und flüssiger wird. Zum Schluss den gemahlenen Zimt, die gehackten Apfelringe und je nach Süßgeschmack noch einen halben Teelöffel flüssigen Süßstoff in den Teig mischen.
- Kaltes Wasser in eine Tasse geben und mithilfe von zwei Teelöffeln 25 Portionen abstechen und aufs Blech setzen. Löffel immer wieder ins Wasser tunken, dann löst sich der Teig ganz leicht davon ab. Mit den Löffeln die kleinen Teigberge etwas in Form drücken.
- In den vorgeheizten Backofen schieben. Nach etwa 15 Minuten sind sie leicht goldgelb gebacken. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech kurz auskühlen lassen. Vom Blech lösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Aromen, Zucker und süße Alternativen: Adventszeit ist Backzeit“.
Weitere Rezepte zum Thema:
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
von Kirsten Metternich von Wolff
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (11) Seite 78
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aus der Community

3 Minuten
- Ernährung

2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





