- Ernährung
Rezept für Rote-Bete-Puffer mit Wintersalat
2 Minuten

Dieses Rezept für Rote-Bete-Puffer mit Wintersalat verbinden ballaststoffreiche Haferflocken mit würzigem Feta und einem Dressing aus Walnussöl und -essig. Pro Portion liefert das Gericht ca. 540 kcal und 42 g Kohlenhydrate, davon 23 g anrechenbar – plus 7 g Ballaststoffe.
Rezept: Rote-Bete-Puffer mit Wintersalat
Zutaten für 4 Portionen:
- 1 gekochte Rote-Bete-Kugel, 100 g
- 60 g feine Haferflocken
- 30 g Haferkleie-Flocken
- 150 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
- 2 Eier
- ½ TL Backpulver
- ½ TL gekörnte Gemüsebrühe
- 80 g Feldsalat
- 1 Bund Radieschen mit Blättern
- 50 g Feta, fettreduziert
- 1 EL Walnussöl
- 2 EL Walnussessig
- etwas Kräutersalz und frisch gemahlener Pfeffer
- 1 TL Senf, mittelscharf
- 1 EL Rapsöl
- 20 g gehackte Walnüsse
Nährwert pro Portion ca.:
- 21 g Eiweiß
- 32 g Fett
- 42 g Kohlenhydrate (davon 23 g anrechnungspflichtig)
- 7 g Ballaststoffe
- 255 mg Cholesterin
- 392 mg Natrium
- 743 mg Kalium
- 411 mg Phosphor
- 540 Kilokalorien
- 2160 Kilojoule
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Tipp: Walnüsse pur oder als Öl sind Lieferanten von lebenswichtigen Fettsäuren. Diese werden Omega-3-Fettsäuren genannt. Sie schützen das Herz und helfen dabei, die Blutfettwerte gesund zu halten. Knabbern Sie statt Chips, Flips und Co regelmäßig ein paar Walnüsse. Oder Sie bereiten damit leckere Gerichte zu, wie unseren winterlichen Salat zu den Rote-Bete-Puffern. Lecker und dazu noch ein Gewinn für die Gesundheit!
Zubereitung
- Die Rote Bete grob reiben. Haferflocken und Haferkleie-Flocken in einem Mixer fein hacken. In eine Schüssel geben und Mineralwasser, Eier, Backpulver, gekörnte Brühe und die geriebene Rote Bete dazugeben. Zu einer sämigen Masse verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
- In der Zwischenzeit den Feldsalat putzen, kalt waschen und trocknen, beispielsweise in einer Salatschleuder. Radieschen putzen, waschen und vierteln. Radieschen-Blätter kalt waschen, auf einem Küchenkrepp trocknen und in schmale Streifen schneiden. Fetakäse fein würfeln.
- Aus Walnussöl, Essig, Gewürzen und Senf eine Marinade rühren, zur Seite stellen.
- Die Rote-Bete-Masse zu vier Puffern formen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Puffer von beiden Seiten goldbraun braten.
- Feldsalat mit Radieschen, Radieschen-Blättern, Feta und der Marinade mischen. Auf zwei Teller portionieren. Die fertigen Rote-Bete-Puffer dazugeben und mit den gehackten Walnüssen bestreuen.
Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Zucker und Co in Fertig-Lebensmitteln: Zutatenlisten und Nutri-Score richtig interpretieren“.
Weitere Rezepte zum Thema:
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2024; 73 (2) Seite 78
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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