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Community-Rezept: Advents-Lebkuchen von Nathalie
3 Minuten
Zur Weihnachtszeit gehören Lebkuchen einfach dazu, findet Nathalie aus der Diabetes-Anker-Community-Redaktion. Daher teilt sie mit uns dieses Rezept für das leckere Advents-Gebäck – inkl. einer Variante, die ganz ohne Zucker auskommt sowie mit Angaben zu anrechnungspflichtigen Kohlenhydraten und weiteren Nährwerten.
„Die Weihnachtszeit bedeutet für Menschen mit Diabetes nicht gleich Verzicht auf leckere Naschereien. Mit nur kleinen Modifikationen kann man auch leckere Lebkuchen zu Hause backen und die gemütliche Zeit genießen“, sagt Nathalie B. von der dieses Community-Rezept stammt. Mehr zu Nathalie gibt’s am Ende des Beitrags.
Rezept: Advents-Lebkuchen
Zutaten für 20 Lebkuchen:
- 180 g gemahlene Haselnüsse
- 65 g gehackte Mandeln
- 25 g Lebkuchen-Gewürz
- ½ TL Zimt, gemahlen
- 2 Msp. Natron
- 150 g Zucker
- 3 Eier
- 80 g Zartbitterschokolade, Kakaogehalt 85 %
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten + 20 Min. Backzeit
Nährwert pro Lebkuchen, bei 20 insgesamt, ca.:
- 4 g Eiweiß
- 10 g Fett
- 12 g Kohlenhydrate (davon 9 g anrechnungspflichtig)
- 1 g Ballaststoffe
- 36 mg Cholesterin
- 17 mg Natrium
- 155 mg Kalium
- 67 mg Phosphor
- 154 Kilokalorien
- 616 Kilojoule
Nathalies Tipp: Wer die Lebkuchen ohne Zucker backen möchte, kann statt 150 g Zucker etwa einen Esslöffel (10 ml) flüssigen Süßstoff verwenden. Dann reduziert sich die Kohlenhydratmenge insgesamt um 150 g und 8 g pro Lebkuchen, bei 20 insgesamt.
Zubereitung
- Backofen auf 180?°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Nüsse, Zucker oder flüssigen Süßstoff und Gewürze in eine Schüssel geben, mischen.
Eier dazugeben, mit den Knethaken des Mixers zum klebrigen Teig rühren. - Dann Kugeln in Größe einer Pflaume formen und aufs vorbereitete Backblech setzen. Die Lebkuchen in größeren Abständen aufs Blech setzen, da sie beim Backen etwas auseinanderlaufen. Mit einem Löffel die Kugeln flach drücken.
- 15 bis 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Dann Lebkuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen.
- Zartbitterschokolade schmelzen, kalte Lebkuchen damit nach Lust und Laune dekorieren.
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
Nathalie B. aus der Community über ihr Lebkuchen-Rezept

„Nachdem ich die Diagnose Diabetes Typ 1 bekommen hatte, war ich zunächst überfordert mit dem Schätzen von Lebensmitteln und Beachten der neuen Regeln in meinem Leben. Besonders zur Weihnachtszeit, welche direkt nach meiner Diagnose folgte, war dies eine große Herausforderung. Da ich besonders gern Lebkuchen zur Weihnachtszeit mag, schreckte mich allerdings der hohe Zuckergehalt normaler Lebkuchen ab. Ich experimentierte, gemeinsam mit meiner Mutter, an herkömmlichen Rezepten und fand eine leckere Lösung. Und so ist mein Rezept für die Advents-Lebkuchen entstanden.“


Neben Lebkuchen liebt Nathalie das Reisen. Wer ihre Reise-Erfahrungen hören möchte, findet ihre Diabetes-Story im Diabetes-Anker-Podcast: diabetes-anker.de/diabetes-story-nathalie-bauer-podcast.
von Nathalie B. und Kirsten Metternich von Wolff
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2024; 72 (12) Seite 34-35
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bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 4 Tagen, 19 Stunden
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55 -
sayuri postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
Liebe Grüße
Sayuri
