Übergewicht bei Typ-2-Diabetes: Informiert und motiviert Gewicht reduzieren

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Übergewicht bei Typ-2-Diabetes: Informiert und motiviert Gewicht reduzieren | Foto: Kletr – stock.adobe.com
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Übergewicht bei Typ-2-Diabetes: Informiert und motiviert Gewicht reduzieren

Übergewicht ist inzwischen ein weltweites Problem. Die Weltgesundheitsorganisation spricht von rund 2,6 bis 3 Milliarden betroffenen Menschenweltweit. Das entspricht etwa 40 Prozent aller Menschen auf dem Erdball. Auch für viele Menschen mit Typ-2-Diabetes ist Übergewicht ein gesundheitliches Problem. Hier gibt es Tipps und Infos, wie es gelingen kann, sein Gewicht zu reduzieren.

Laut Untersuchungen sind hierzulande mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner übergewichtig, wobei die Tendenz bei Männern höher ist als bei Frauen. Gerade bei Menschen mit einem Typ-2-Diabetes zählt Übergewicht zu den zentralen Herausforderungen. Studien und bevölkerungsübergreifende Erhebungen benennen Übergewicht als den ausschlaggebenden Risikofaktor für die Entwicklung dieser Stoffwechsel-Erkrankung.

Die enge Verflechtung zwischen einem erhöhten Körpergewicht und dem Auftreten des Typ-2-Diabetes wirft zahlreiche Fragen auf: Welche biologischen Mechanismen stehen dahinter? Welche Maßnahmen zur Gewichtskontrolle und -reduktion sind erfolgversprechend? Wie beeinflusst ein gesundes Körpergewicht den Verlauf und die Prognose der Erkrankung?

So entsteht Übergewicht

Übergewicht und insbesondere extremes Übergewicht (Adipositas) sind in den meisten Fällen das Ergebnis einer langfristig positiven Energiebilanz: Es werden mehr Kalorien aufgenommen, als der Körper verbrennen kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von einer fett- oder zuckerreichen Ernährung über Bewegungsmangel bis zu Faktoren wie Stress und emotionalem Essverhalten. Auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Bestimmte Erkrankungen der inneren Drüsen oder die Einnahme bestimmter Medikamente können das Körpergewicht zusätzlich ungünstig beeinflussen.

Das viszerale Fettgewebe, das sich im Bauchraum um die inneren Organe anlagert, ist ein Energiespeicher, aber auch ein aktives Stoffwechsel-Organ, das Hormone und Entzündungsfaktoren ausschüttet. So trägt es maßgeblich zum Entstehen einer Insulinresistenz bei. Oft sind auch innere Organe verfettet, wie die Leber. Man spricht dann von einer Fettleber oder metabolisch Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD). Schon leichtes Übergewicht erhöht das Risiko signifikant. Das Problematische dabei: Je jünger die Betroffenen sind, umso stärker sind die künftigen Risiken ausgeprägt.

Übergewicht und Typ-2-Diabetes

Mit dem Body-Mass-Index (BMI) wird eingeschätzt, ob jemand normalgewichtig oder übergewichtig ist. Normalgewichtig ist, wer einen BMI zwischen 18,5 und 24,9 kg/m2 hat. Personen mit einem BMI über 30 kg/m2 haben ein bis zu 80-fach erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, verglichen mit normalgewichtigen Personen.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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