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Übergewicht bei Typ-2-Diabetes: Informiert und motiviert Gewicht reduzieren
3 Minuten
Übergewicht ist inzwischen ein weltweites Problem. Die Weltgesundheitsorganisation spricht von rund 2,6 bis 3 Milliarden betroffenen Menschenweltweit. Das entspricht etwa 40 Prozent aller Menschen auf dem Erdball. Auch für viele Menschen mit Typ-2-Diabetes ist Übergewicht ein gesundheitliches Problem. Hier gibt es Tipps und Infos, wie es gelingen kann, sein Gewicht zu reduzieren.
Laut Untersuchungen sind hierzulande mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner übergewichtig, wobei die Tendenz bei Männern höher ist als bei Frauen. Gerade bei Menschen mit einem Typ-2-Diabetes zählt Übergewicht zu den zentralen Herausforderungen. Studien und bevölkerungsübergreifende Erhebungen benennen Übergewicht als den ausschlaggebenden Risikofaktor für die Entwicklung dieser Stoffwechsel-Erkrankung.
Die enge Verflechtung zwischen einem erhöhten Körpergewicht und dem Auftreten des Typ-2-Diabetes wirft zahlreiche Fragen auf: Welche biologischen Mechanismen stehen dahinter? Welche Maßnahmen zur Gewichtskontrolle und -reduktion sind erfolgversprechend? Wie beeinflusst ein gesundes Körpergewicht den Verlauf und die Prognose der Erkrankung?
So entsteht Übergewicht
Übergewicht und insbesondere extremes Übergewicht (Adipositas) sind in den meisten Fällen das Ergebnis einer langfristig positiven Energiebilanz: Es werden mehr Kalorien aufgenommen, als der Körper verbrennen kann. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von einer fett- oder zuckerreichen Ernährung über Bewegungsmangel bis zu Faktoren wie Stress und emotionalem Essverhalten. Auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Bestimmte Erkrankungen der inneren Drüsen oder die Einnahme bestimmter Medikamente können das Körpergewicht zusätzlich ungünstig beeinflussen.
Das viszerale Fettgewebe, das sich im Bauchraum um die inneren Organe anlagert, ist ein Energiespeicher, aber auch ein aktives Stoffwechsel-Organ, das Hormone und Entzündungsfaktoren ausschüttet. So trägt es maßgeblich zum Entstehen einer Insulinresistenz bei. Oft sind auch innere Organe verfettet, wie die Leber. Man spricht dann von einer Fettleber oder metabolisch Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD). Schon leichtes Übergewicht erhöht das Risiko signifikant. Das Problematische dabei: Je jünger die Betroffenen sind, umso stärker sind die künftigen Risiken ausgeprägt.
Übergewicht und Typ-2-Diabetes
Mit dem Body-Mass-Index (BMI) wird eingeschätzt, ob jemand normalgewichtig oder übergewichtig ist. Normalgewichtig ist, wer einen BMI zwischen 18,5 und 24,9 kg/m2 hat. Personen mit einem BMI über 30 kg/m2 haben ein bis zu 80-fach erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, verglichen mit normalgewichtigen Personen.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 5 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
