Vier Snack-Alternativen für Genießer

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Vier Snack-Alternativen für Genießer

Ob auf dem Sofa beim Seriengucken, während einer längeren Autofahrt oder jetzt im Sommer beim Picknick im Park: Snacks gehen immer, oder? Und auch wenn mir Chips, Müsliriegel, Gummibärchen und Co wahrscheinlich niemals wirklich zum Halse heraushängen werden, habe ich mich mal auf die Suche nach Alternativen gemacht. Das Ergebnis sind vier weitestgehend natürliche Produkte, deren Zutatenlisten nicht voll von überflüssigen Zusatzstoffen sind.

Nummer 1: Fruchtpapier von Dörrwerk

Bereits vor anderthalb Jahren hatte ich meine Vorliebe für Fruchtleder entdeckt (hier mein damaliger Beitrag dazu). Im Gegensatz zu Fruchtleder ist Fruchtpapier hauchdünn und knusprig. Es stillt durch den süß-fruchtigen Geschmack (der je nach Sorte auch mal etwas ins Säuerliche driften kann) absolut meinen Heißhunger auf Fruchtgummi, und das große Plus dabei ist, dass es sehr gut zu berechnen ist und ich mich nach dem Verzehr nicht selbst ganz klebrig fühle.

Die Basis des Fruchtpapiers besteht immer aus Apfel-Fruchtpüree, dazu kommen Zitronensaft und die jeweils geschmackgebenden Obstsorten wie Erdbeeren (mein Favorit!), Mangos, Ananas oder Brombeeren.

40g (der Inhalt einer ganzen Packung) haben zwischen 25g und 34g Kohlenhydrate.

Nummer 2: Guzinos Gemüsesnack von Guzman’s

Für mich die beste Alternative zu Chips und anderen Knabberartikeln, die es je gab. Die knusprigen Gemüse-Stäbchen werden anders als die meisten Gemüsechips gebacken und nicht frittiert und sind so unfassbar lecker, dass ich am liebsten ganze Mahlzeiten damit ersetzen würde.

Neben den vorwiegend enthaltenen Gemüsesorten (Tomate, Paprika oder Mixed mit Zucchini und Aubergine) bestehen die Gemüsesnacks aus Erbsenprotein, Kartoffelpüree, Olivenöl, Knoblauchpüree, Johannisbrotkernmehl und Salz.

Die empfohlene Portionsgröße liegt bei 15g und hat dabei 5,6g (je nach Sorte ggf. 5,7g) Kohlenhydrate. Sollte man aus Versehen die gesamte Tüte (60g Inhalt) leeren, ist man immer noch nur bei 22,4g (bzw. 22,8g) Kohlenhydraten.

Nummer 3: Sesam-Krokant-Riegel (mit Kokos) von unterschiedlichen Bio-Herstellern

Sesam-Krokant-Riegel sind in erster Linie süß – und das mag ich! Insbesondere während einer Unterzuckerung halten sie mich oft von einem ausufernden Fress-Flash zurück, weil mein Bedürfnis nach Zucker nach einer recht kleinen Portion (~25g) bereits gestillt ist.

Sesam-Krokant-Riegel bestehen ungefähr zur Hälfte aus Sesam und zur anderen Hälfte aus Glukosesirup und Rohrohrzucker (plus eventuell Kokosflocken). Damit ist das nicht gerade ein gesunder Snack, für mich aber trotzdem ab und zu genau richtig.

Je nach Marke variieren die Portionsgrößen und Nährwertangaben natürlich. In diesem Fall hatten die von mir gekauften Riegel (2 Stück à 25g) jeweils 8g Kohlenhydrate.

Nummer 4: Hummus mit Gemüse und/oder Crackern

Vorab: Selbstgemacht ist immer cooler, das gilt natürlich auch für Hummus. Darum gibt es bei der Blood Sugar Lounge auch ein Rezept dafür von Caro. Ich hatte dieses Mal nur gekauften Hummus zur Hand, den ich am allerliebsten mit Gurke esse. In meiner Welt nennt sich das Ganze dann „Gurkus“ und ist auch bei höheren Blutzuckerwerten gut zum Snacken. Lecker ist auch die Kombination mit Karotten, Paprika oder aber Crackern.

Hummus ist eine Paste aus Kichererbsen und muss somit auf jeden Fall berechnet werden – und ja: Ich selbst hatte das vielleicht nicht immer auf dem Zettel. Der von mir gekaufte Hummus hat pro 100g 11,3g Kohlenhydrate.


Noch mehr Snack-Alternativen findet ihr hier:

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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