Weihnachtsplätzchen: Süßes Backen mit weniger Kohlenhydraten

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Weihnachtsplätzchen: Süßes Backen mit weniger Kohlenhydraten | Foto: michagehtraus - stock.adobe.com / Generiert mit KI
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Weihnachtsplätzchen: Süßes Backen mit weniger Kohlenhydraten

Nussecken, Schoko-Crossies, Zimtsterne und Co – das sind leckere Klassiker für Weihnachtsplätzchen. Nur womit süßt man am besten? Das Angebot an Süßungsmitteln ist immens und umfasst sowohl Varianten mit als auch ohne Blutzucker-wirksame Kohlenhydrate. Wie süßes Backen mit weniger Kohlenhydraten gelingt, erklärt Kirsten Metternich von Wolff.

Weißer und brauner Zucker, Honig, Dattelsüße, Kokosblütenzucker, Erythrit und Süßstoff in flüssiger oder granulierter Form sind typische Süßungsmittel, wenn es ums Backen von Plätzchen und Kuchen geht. Mit der richtigen Dosierung einzelner süßer Zutaten lässt sich ein Plätzchen-Rezept lecker und mit weniger Kohlenhydraten backen.

Kalorien und Kohlenhydrate aus Zucker und Honig

Prinzipiell kann jedes Plätzchen-Rezept mit Zucker oder Honig gebacken werden, jedoch ist der Gehalt an Blutzucker-wirksamen Kohlenhydraten dadurch recht hoch. Bewährt hat sich, den Anteil an weißem und/oder braunem Zucker oder Honig im Plätzchen- und Kuchenteig zu verringern. Bei herkömmlichen Rezepten können ohnehin rund 20 Prozent Zucker weggelassen werden. Denn viele Rezepte werden mit sehr hoher Zucker-Menge angegeben.

Praktisch bietet sich beispielsweise eine Menge von 80 bis 100 Gramm Zucker je Rezept an. Die restliche Süße lässt sich durch Erythrit, Süßstoffe wie Stevia-Granulat oder Flüssigsüße ersetzen. Generell gilt: Zehn Gramm Zucker oder Honig liefern zehn Gramm Blutzucker-wirksame Kohlenhydrate und rund 40 Kilokalorien.

8 Tipps zur Lagerung von Plätzchen mit weniger Zucker

  1. kleinere Mengen backen, da sie insgesamt kürzer haltbar sind als gezuckertes Gebäck
  2. immer komplett abkühlen lassen, erst dann abfüllen
  3. Behälter müssen trocken und sauber sein
  4. Dosen aus Metall oder Glas verwenden
  5. Plastik-Behältnisse eignen sich weniger gut: Plätzchen werden schneller weich und durch weniger Zucker schimmeln sie in Plastik schneller
  6. kühl und trocken lagern, am besten im Vorratsschrank oder Keller
  7. nur eine Sorte pro Dose, so bleibt ihr Geschmack erhalten
  8. bei mehreren Lagen in der Dose je eine Schicht Back- oder Butterbrotpapier dazwischenlegen

Datteln und Kokosblütenzucker wirken auf den Blutzucker

Im Trend liegen derzeit Kokosblütenzucker sowie Dattelsüße. Kokosblütenzucker hat einen ähnlichen Geschmack wie brauner Zucker. Auch im Hinblick auf seinen Kohlenhydrat-Gehalt ist er nahezu identisch mit Saccharose, also weißem und braunem Zucker. Zehn Gramm Kokosblütenzucker liefern 9,5 Gramm Blutzucker-wirksame Kohlenhydrate und 38 Kilokalorien.

Auch Dattelsüße liefert Kalorien und Blutzucker-wirksame Kohlenhydrate: Zehn Gramm Dattelsüße enthalten 9,2 Gramm Blutzucker-wirksame Kohlenhydrate und 37 Kilokalorien. Das sind minimal weniger Energie und Blutzucker-wirksame Kohlenhydrate als in braunem und weißem Zucker. Wer sich für das Verwenden von Kokosblütenzucker oder Dattelsüße zum Backen entscheidet, kann auch hier die Mengen auf 80 bis 100 Gramm pro Backrezept begrenzen. Fehlende Süße lässt sich durch kalorienfreie Alternativen ersetzen.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße