- Soziales und Recht
Kolumne | Zum guten Schluss: Immer mehr die Stimme erheben
2 Minuten
Haben Sie auch den Eindruck, dass in allgemeinen Medien – also Tages- und Wochenzeitungen, “Unterhaltungs”-Zeitschriften und anderen – der Typ-1-Diabetes viel häufiger auftaucht als der Typ-2-Diabetes? Mein Eindruck ist es zumindest.
Ich vermute, dass es an der “spektakuläreren” Therapie mit Insulin und hochtechnisierten Hilfsmitteln liegt – das klingt für den Laien spannender als eine Therapie nur mit Bewegung, gesunder Ernährung und Tabletten. Das finde ich sehr schade, denn das Leben mit Typ-2-Diabetes ist genauso eine Herausforderung wie das Leben mit Typ-1-Diabetes oder mit einem anderen Diabetes-Typ.
Die Diabetes-Organisationen, seien es die Experten oder die Betroffenen selbst, nehmen immer alle Diabetes-Typen in den Blick in ihren Presse-Mitteilungen und weiteren Publikationen. Im aktuellen Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes zum Beispiel widmen sich viele der Kapitel den Facetten des Typ-2-Diabetes und es gibt auch viele Informationen zu speziellen Aspekten des Typ-1-Diabetes.
Sieht man sich an, welche Menschen mit Diabetes in den “sozialen Medien” bekannte Influencerinnen und Influencer werden, sind es oft solche mit Typ-1-Diabetes. Langsam fängt es hier aber an, sich zu ändern – Menschen mit Typ-2-Diabetes nehmen das Heft in die Hand und melden sich zu Wort. Das ist gut so!
Denn die Masse der Menschen mit Diabetes hat nun einmal einen Typ-2-Diabetes. Und ihre Belange sind genauso wichtig wie die der Menschen mit anderen Diabetes-Typen. Ihr Risiko für Begleit- und Folgeerkrankungen ist hoch. All das muss Niederschlag finden in der Presse – damit auch die Menschen ohne einen direkten Bezug zu Diabetes informiert werden, was es bedeutet, Diabetes zu haben und damit zu leben. Denn nur, wenn auch (bisher) nicht von Diabetes Betroffene in großer Zahl erreicht werden, kann Information und Aufklärung funktionieren.
Wie wir alle zusammen das erreichen können, weiß ich auch noch nicht. Mir fehlt auch noch das Patentrezept dafür. Aber sicher hilft es, wenn immer mehr Menschen mit Diabetes – jeden Typs – ihre Stimme erheben, sich organisieren und allen anderen mitteilen: “Hier sind wir. So ist unser Leben. Das brauchen wir.” Gemeinsam schaffen wir das!

von Alex Adabei
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (2) Seite 82
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Tag, 10 Stunden
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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anseaticids postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
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Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
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✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
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