Soziales und Recht

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In Sachen Diabetes ist Deutschland nach wie vor geteilt
25 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt sich ein gesundheitliches Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland. Die höhere Arbeitslosigkeit und das geringere Einkommen in den neuen Bundesländern führen laut Studien zu einem höheren Risiko, dort an Diabetes zu erkranken. Präventionsmaßnahmen sollten deshalb über die Aufklärungsarbeit hinausgehen, so die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. …

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HbA1c zu hoch: Führerschein weg dadurch?
Die Frage:Oliver Ebert:Allein ein "schlechter" HbA1c-Wert führt nicht automatisch dazu, dass Sie nicht mehr zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet wären. Es gibt auch keine bestimmten Obergrenzen des HbA1c-Wertes, ab denen man automatisch eine solche Nichteignung annehmen könnte. Sofern Sie deswegen keine nachhaltigen Ausfallerscheinungen zeigen wie erhebliche Konzentrations- oder Sehstörungen, müsste Ihnen die Fahrerlaubnis wohl erteilt …

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Gutachten zur Verkrehrstauglichkeit: Attest des Diabetologen reicht nicht!
Die Frage:Oliver Ebert:Das Attest Ihres Arztes reicht leider nicht aus. Gemäß § 11 FeV kann die Führerscheinstelle verlangen, dass Sie ein Gutachten eines "für die Fragestellung zuständigen Facharztes mit verkehrsmedizinischer Qualifikation" beibringen. Dieser Arzt soll auch nicht Ihr behandelnder Arzt sein. Das Attest Ihres Diabetologen dürfte daher wohl nicht ausreichen.

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Taxischein möglich? Aber klar!
Die Frage:Oliver Ebert:Selbstverständlich dürfen Sie auch mit Typ-1-Diabetes den Taxischein machen. Die seit Mai 2014 neu gefassten Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung stellen unmissverständlich klar, dass die Teilnahme am Straßenverkehr mit und trotz Diabetes möglich ist. Dort ist ausdrücklich festgeschrieben, dass "gut eingestellte und geschulte Menschen mit Diabetes" sowohl Pkw als auch Lkw "sicher führen" können – …

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Neue Wege gehen!
Der Vertriebsstopp von Insulin degludec (Tresiba) Ende September (wir berichteten mehrfach) hat hohe Wellen geschlagen – bei Patienten, die das neue Basalinsulin spritzen und denen jetzt eine Umstellung auf ein anderes Insulin droht; aber auch bei den behandelnden Ärzten.

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Schwarzer Fuß und schwarzer Peter
In unseren Zeitschriften – vor allem in den Ärztezeitschriften – sehe ich manchmal erschreckende Bilder von schlecht heilenden Wunden am Fuß, von abgestorbenem Gewebe, von tiefen Hautgeschwüren. Meistens blättere ich dann schnell weiter.Hätte die Amputation verhindert werden können?Doch nun sitzt da die freundliche Frau S. vor mir auf ihrem Krankenhausbett, neben ihr ein Rollstuhl. Ihr …

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Nachgefragt | Recht: Welcher Elternteil darf entscheiden?
Sie haben rechtliche oder soziale Fragen bezüglich Kindern und Jugendlichen mit Diabetes? Unser Rechts-Experte Oliver Ebert gibt Ihnen in der Rubrik Nachgefragt Antwort.

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Kolumne | Blickwinkel: Lasst uns von den Niederlanden lernen!
In der Kolumne Blickwinkel macht Redaktionsmitglied Gregor Hess darauf aufmerksam, dass überall in Europa die Menschen im Schnitt dicker werden - nur die Niederländer bilden eine Ausnahme. Und die Gründe dafür sollten wir uns abschauen!

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Viele Übergewichtige fühlen sich diskriminiert
Menschen mit starkem Übergewicht werden auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt diskriminiert. Das zeigen Studien aus den USA und Großbritannien. Nun wurden erstmals auch in Deutschland übergewichtige Menschen nach ihren Erfahrungen mit Diskriminierungen aufgrund ihres Körpergewichts befragt. Das Ergebnis: Je höher das Übergewicht, umso stärker erfahren die Betroffenen Diskriminierung. Die Leipziger Forscher folgern daraus, das auch …
Community-Beitrag

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DiaDiscuss: Sind wir wirklich „schwerbehindert“?
Jeder Diabetiker steht im Laufe seines Lebens vor einer wichtigen Entscheidung: Soll ich einen Schwerbehindertenausweis beantragen oder nicht?
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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 6 Tagen, 22 Stunden

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.