Dexcom G7: Kostenloses Testprogramm

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Dexcom G7: Kostenloses Testprogramm

Sie haben einen mit Insulin behandelten Diabetes, egal ob Typ 1 oder Typ 2, und möchten den neuen Dexcom-G7-Sensor ausprobieren? Zurzeit bietet Dexcom ein kostenloses Testprogramm an. Die einzige Bedingung: Vor und nach der Testphase müssen Sie einen Fragebogen ausfüllen.

Der Dexcom G7-Sensor ist 60 Prozent kleiner als sein Vorgänger, in drei Schritten zu setzen und hat am Ende der Tragezeit eine Toleranzzeit von 12 Stunden. Das heißt, nach zehn Tagen meldet das System, dass nun die Toleranzzeit beginnt. Innerhalb der nächsten 12 Stunden ist dann das Setzen eines neuen Sensors möglich.

So muss der Sensorwechsel nicht zwingend sofort nach Ablauf der 10 Tage erfolgen. Sitzungen, gemeinsame Mahlzeiten oder Freizeitaktivitäten müssen so nicht unterbrochen werden. Außerdem zeigt der Sensor schon nach weniger als 30 Minuten Glukosewerte an. Damit hat er eine deutlich kürzere Aufwärmphase als sein Vorgänger.

Mögliche Lesegeräte: Smartphone oder Empfänger

Während des Tests brauchen Sie ein kompatibles digitales Endgerät, für die Nutzung im Alltag gibt es aber auch einen separaten Empfänger, auf den die Glukosewerte übertragen werden und der eine Rückschau bis zu 90 Tagen ermöglicht. Die Daten können außerdem wie bisher mit Dexcom Clarity ausgelesen und ausgewertet werden; bei Nutzung der App werden sie automatisch übertragen.

Alarme den Situationen anpassen

Gegenüber dem Vorgänger-System bietet der Dexcom G7-Sensor außerdem noch stärker personalisierbare Alarme und einen prädiktiven Hypo-Alarm, der 20 Minuten vor einer vorausgesagten Unterzuckerung informiert. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Alarme für bis zu zwei Stunden stumm zu schalten – beispielsweise wenn während eines Vortrags, einer wichtigen Besprechung oder einem privaten Ereignis keine Störung gewünscht ist.

Kasten-Test und weitere Informationen

Die Anmeldung zum Test und weitere Informationen gibt es auf der Dexcom-Website.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien von Dexcom

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße