„FreeStyle Libre 2“ in Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen

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© Abbott Diabetes Care
„FreeStyle Libre 2“ in Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen

Mit der Aufnahme in das Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes ist das „FreeStyle Libre 2“-System nun Teil der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit werden die Kosten Patienten mit intensivierter Insulintherapie unter bestimmten Voraussetzungen übernommen.

Das Unternehmen Abbott hat heute die Aufnahme seines „FreeStyle Libre 2“, ein System zur sensorbasierten Glukosemessung, in das Hilfsmittelverzeichnis (HMV) der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland bekanntgegeben.

Das HMV enthält eine Auflistung der Hilfsmittel, die von der Leistungspflicht der GKV umfasst sind. Für alle dort aufgeführten Hilfsmittel sind von den gesetzlichen Krankenkassen die Kosten zu übernehmen. Die Entscheidung zur Aufnahme von „FreeStyle Libre 2“ hat der GKV-Spitzenverband getroffen.

Bislang nur im Rahmen von Satzungslösungen der Krankenkassen

Entsprechende Verträge zwischen Abbott und den jeweiligen gesetzlichen Krankenkassen regeln die Kostenübernahme für Menschen mit Diabetes und intensivierter Insulintherapie (mehr Informationen zu den Voraussetzungen der Kostenübernahme). Bisher war die Kostenübernahme der „FreeStyle Libre“-Messsysteme für gesetzlich versicherte Diabetespatienten überwiegend nur im Rahmen von Satzungslösungen der jeweiligen Krankenkassen möglich.

Mit der positiven Entscheidung des GKV-Spitzenverbandes ist „FreeStyle Libre 2“ nun Teil der Regelversorgung. Die aktuelle Liste aller gesetzlichen Kassen, die bereits entsprechende Verträge mit Abbott geschlossen haben, ist auf der Produkt-Website einsehbar und wird stetig erweitert.

„Die zügige Entscheidung des GKV-Spitzenverbandes zur Aufnahme von „FreeStyle Libre 2“ in die Regelversorgung ist richtungsweisend für innovative Diabetestechnologien, die einen klar belegbaren Nutzen für Patienten und Kostenträger zeigen können“, so Christian Grapow, Geschäftsführer Abbott Deutschland und Regional Director DACH für Abbott Diabetes Care.

FreeStyle Libre 2 – Glukosemessung ohne Fingerpiks

Abbotts FreeStyle Libre stellt seit dem Jahr 2014 eine sichere [1, 2] Alternative zur routinehaften Blutzuckerselbstmessung dar (in manchen Situationen kann weiterhin eine zusätzliche Prüfung des Glukosewertes mittels konventioneller Blutzuckermessung erforderlich sein). Laut Herstellerangaben ist es das weltweit meistgenutzte sensorbasierte Glukose-Messsystem mit mehr als 1,5 Millionen Anwendern in 46 Ländern.

Das „FreeStyle Libre 2“-System bietet gegenüber dem Vorgängermodell eine Verbesserung der Messgenauigkeit [3, 4] und die Nutzung von optionalen Alarmen. Diese Alarmfunktion kommt insbesondere Kindern, Jugendlichen und deren Eltern sowie Menschen mit Unterzuckerungswahrnehmungsstörungen zugute [5, 6]. Das „FreeStyle Libre 2“ verfügt über zwei Glukosealarme für hohe bzw. niedrige Messwerte. Diese können individuell eingestellt werden, sowie einen Alarm für den Fall eines Signalverlusts.

Das „FreeStyle Libre 2“-System ist kompatibel mit „FreeStyle Libre Link“-App (ab Version 2.3). Weitere Informationen finden Sie unter www.freestylelibre.de.

Literaturliste ausklappen
  1. Haak T, Hanaire H, Ajjan R et al. Flash Glucose-Sensing Technology as a Replacement for Blood Glucose Monitoring for the Management of Insulin-Treated Type 2 Diabetes: a Multicenter, Open-Label Randomized Controlled Trial. Diabetes Ther (2016). doi:10.1007/s13300-016-0223-6.
  2. Bolinder J, Antuna R, Geelhoed-Duijvestijn P, Kroger J, Weitgasser R. Novel glucose-sensing technology and hypoglycaemia in type 1 diabetes: a multicentre, non-masked, randomised controlled trial [published online September 12, 2016]. Lancet. 2016.
  3. Clinical Report for Study Protocol ADC-USVAL-17166: FreeStyle Libre Flash Glucose Monitoring System Accuracy Study
  4. Clinical Report for Study Protocol ADC-US VAL-17167: Effectiveness and Safety Study of the FreeStyle Libre Flash Glucose Monitoring System in Pediatric Populations
  5. Buckingham, B. Clinical overview of continuous glucose monitoring. Journal of Diabetes Science and Technology. 2008; 2 (2): 300-306
  6. Pickup, John C. et al. Real-time continuous glucose monitoring in type 1 diabetes: a qualitative framework analysis of patient narratives. Diabetes Care 2014; 38: 544–550.

von Redaktion Diabetes-Anker

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mit Materialien von Abbot Diabetes Care

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Tagen, 3 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

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