Dranbleiben: Wenn der Weg steinig wird

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Dranbleiben: Wenn der Weg steinig wird | Foto: dk-fotowelt – stock.adobe.com
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Dranbleiben: Wenn der Weg steinig wird

Übergewicht und Diabetes sind nicht nur körperliche Herausforderungen, sondern bereiten auch täglich emotionale und mentale Hürden. Wie lässt sich damit umgehen und wie gelingt das Dranbleiben, auch wenn der Weg steinig wird? Unsere Autorin Dr. Astrid Tombek gibt in der Beitragsserie „Über Gewicht“ darauf Antworten.

Viele Menschen kennen das Gefühl, wenn die Motivation schwindet und das Gefühl, auf der Stelle zu treten, einfach nicht verschwinden will. Dann fällt es schwer, weiterhin gesund zu essen oder sich regelmäßig zu bewegen. Doch gerade in diesen Momenten ist es wichtig, nicht aufzugeben und sich daran zu erinnern, warum dieser Weg der beste ist.

Motivation im Alltag: gesund bleiben trotz Herausforderungen

Eine der größten Herausforderungen ist es, die Motivation aufrechtzuerhalten, wenn die Ergebnisse nicht sofort sichtbar sind. Es ist leicht, sich entmutigen zu lassen, wenn die Waage nicht das gewünschte Gewicht anzeigt oder man sich nach einer anstrengenden Woche einfach nur erschöpft fühlt.

Doch es ist wichtig, sich kleine Ziele zu setzen und jeden Fortschritt, egal wie klein er auch sein mag, zu feiern. Jeder Schritt in Richtung eines gesünderen Lebensstils ist ein Erfolg.

Stärkung durchs Umfeld

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung durch Familie und Freunde. Es ist sinnvoll, mit den Liebsten über persönliche Ziele und Herausforderungen zu sprechen. Oft können sie den nötigen Rückhalt geben und ermutigen, weiterzumachen.

Auch der Austausch mit anderen Betroffenen wäre eine hilfreiche Möglichkeit. Gemeinsam lassen sich Erfahrungen teilen, kann man sich gegenseitig motivieren und neue Ideen für ein gesundes Essen oder leckere Rezepte und Tipps für mehr Bewegung entdecken.

Es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass Rückschläge zum Prozess dazugehören. Niemand ist perfekt und es ist völlig normal, ab und zu einen schlechten Tag zu haben. Das Wichtigste ist, sich davon nicht entmutigen zu lassen und am nächsten Tag wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg

Ganz wichtig ist es, Geduld mit sich selbst zu haben. Es lohnt, sich selbst Zeit zu geben und sich nicht unter Druck zu setzen. Gesundes und bewusstes Essen sowie regelmäßiges Aktivsein sollte sich nicht als lästige Pflicht anfühlen.

Viel besser wäre es, diese als festen Teil des Lebens anzusehen. Aktivitäten, die Freude bereiten, wären hier der beste Weg. Experimentieren in der Küche mit neuen, gesunden Rezepten, zum Beispiel hier aus dem Diabetes-Anker, ist eine kulinarische Bereicherung. Damit lassen sich Vorteile und Veränderungen erleben. Und das macht auf Dauer glücklicher, als aufzugeben.

Jeder Tag ist eine neue Chance, sich für ein gesünderes und glücklicheres Leben zu entscheiden. Wer dranbleibt, kann es schaffen.

Rubrik ÜBER Gewicht

Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.


von Dr. Astrid Tombek

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (1/2) Seite 20

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen

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