Dranbleiben: Wenn der Weg steinig wird

2 Minuten

Dranbleiben: Wenn der Weg steinig wird | Foto: dk-fotowelt – stock.adobe.com
Foto: dk-fotowelt – stock.adobe.com
Dranbleiben: Wenn der Weg steinig wird

Übergewicht und Diabetes sind nicht nur körperliche Herausforderungen, sondern bereiten auch täglich emotionale und mentale Hürden. Wie lässt sich damit umgehen und wie gelingt das Dranbleiben, auch wenn der Weg steinig wird? Unsere Autorin Dr. Astrid Tombek gibt in der Beitragsserie „Über Gewicht“ darauf Antworten.

Viele Menschen kennen das Gefühl, wenn die Motivation schwindet und das Gefühl, auf der Stelle zu treten, einfach nicht verschwinden will. Dann fällt es schwer, weiterhin gesund zu essen oder sich regelmäßig zu bewegen. Doch gerade in diesen Momenten ist es wichtig, nicht aufzugeben und sich daran zu erinnern, warum dieser Weg der beste ist.

Motivation im Alltag: gesund bleiben trotz Herausforderungen

Eine der größten Herausforderungen ist es, die Motivation aufrechtzuerhalten, wenn die Ergebnisse nicht sofort sichtbar sind. Es ist leicht, sich entmutigen zu lassen, wenn die Waage nicht das gewünschte Gewicht anzeigt oder man sich nach einer anstrengenden Woche einfach nur erschöpft fühlt.

Doch es ist wichtig, sich kleine Ziele zu setzen und jeden Fortschritt, egal wie klein er auch sein mag, zu feiern. Jeder Schritt in Richtung eines gesünderen Lebensstils ist ein Erfolg.

Stärkung durchs Umfeld

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung durch Familie und Freunde. Es ist sinnvoll, mit den Liebsten über persönliche Ziele und Herausforderungen zu sprechen. Oft können sie den nötigen Rückhalt geben und ermutigen, weiterzumachen.

Auch der Austausch mit anderen Betroffenen wäre eine hilfreiche Möglichkeit. Gemeinsam lassen sich Erfahrungen teilen, kann man sich gegenseitig motivieren und neue Ideen für ein gesundes Essen oder leckere Rezepte und Tipps für mehr Bewegung entdecken.

Es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass Rückschläge zum Prozess dazugehören. Niemand ist perfekt und es ist völlig normal, ab und zu einen schlechten Tag zu haben. Das Wichtigste ist, sich davon nicht entmutigen zu lassen und am nächsten Tag wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg

Ganz wichtig ist es, Geduld mit sich selbst zu haben. Es lohnt, sich selbst Zeit zu geben und sich nicht unter Druck zu setzen. Gesundes und bewusstes Essen sowie regelmäßiges Aktivsein sollte sich nicht als lästige Pflicht anfühlen.

Viel besser wäre es, diese als festen Teil des Lebens anzusehen. Aktivitäten, die Freude bereiten, wären hier der beste Weg. Experimentieren in der Küche mit neuen, gesunden Rezepten, zum Beispiel hier aus dem Diabetes-Anker, ist eine kulinarische Bereicherung. Damit lassen sich Vorteile und Veränderungen erleben. Und das macht auf Dauer glücklicher, als aufzugeben.

Jeder Tag ist eine neue Chance, sich für ein gesünderes und glücklicheres Leben zu entscheiden. Wer dranbleibt, kann es schaffen.

Rubrik ÜBER Gewicht

Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.


von Dr. Astrid Tombek

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (1/2) Seite 20

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

20. Hecker-Symposium: Chancen und Herausforderungen der Früherkennung des Typ-1-Diabetes
Früherkennung, neue Therapien und moderne Technologie – die Versorgung von Menschen mit Typ-1-Diabetes ist im Wandel. Beim 20. Hecker-Symposium in Stuttgart diskutierten Fachleute, Selbsthilfe und Betroffene über Chancen und Herausforderungen.
20. Hecker-Symposium: Chancen und Herausforderungen der Früherkennung des Typ-1-Diabetes | Foto: Johanna Weekes

3 Minuten

Als Community-Redakteurin auf dem DDG-Kongress: Mittendrin statt nur dabei – denn unsere Perspektive zählt!
Fachkongresse wie der „Diabetes Kongress“ richten sich an Behandelnde und Forschende. Nina war ebenfalls auf der Tagung in Berlin und zwar nicht nur als Zuhörerin und Community-Redakteurin – als Betroffene brachte sie genau die Perspektive ein, die manchmal etwas zu kurz kommt: die des gelebten Alltags mit Diabetes. Hier berichtet sie von ihren Eindrücken,
Aus der Community auf dem DDG-Kongress: Mittendrin statt nur dabei – denn unsere Perspektive zählt! | Foto: DDG/Deckbar

2 Minuten

Community-Beitrag
Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

Verbände