Ernährungs-Alternativen: Viele Wege führen zum Wunschgewicht

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Ernährungs-Alternativen: Viele Wege führen zum Wunschgewicht | Foto: Halfpoint – stock.adobe.com
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Ernährungs-Alternativen: Viele Wege führen zum Wunschgewicht

Low Carb, mediterrane Kost oder Formula-Drinks – welche Ernährungs-Gewohnheit führt zum Wunschgewicht? Diabetes-Expertin Kirsten Metternich von Wolff empfiehlt in der Rubrik ÜBER Gewicht das systematische Ausprobieren verschiedener Alternativen in Zwei-Wochen-Intervallen.

Beim Essen gibt es keine Sünde, auch wenn mitunter davon gesprochen wird. Viel entscheidender sind die Menge und Auswahl dessen, was im Alltag in den Mund wandert.

Was beim Abnehmen gut und weniger gut ist

Die Wege, auf denen es funktioniert, Pfunde zu verlieren, sind vielfältig – und individuell. Und genau das ist oft so schwer: herauszufinden, was individuell machbar und hilfreich ist. Beim Überangebot an vermeintlich guten Ratschlägen und auch Diäten ist der Geist schlichtweg überfordert. Was stimmt von den Gesundheits-Versprechen? Wie lässt sich das auf die persönliche Situation übertragen? Welche Wege lassen sich auf Dauer umsetzen?

Low Carb, mediterran, Formula-Drink

Das Trio Low Carb, mediterran, Formula-Drink ist eine lohnende Option, um gesund und langfristig Gewicht zu verlieren. Mehr noch: Dies bietet sich als Dauerkost und nicht als kurzfristige Diät an. Diabetes-Fachkräfte empfehlen mittlerweile mediterranes Essen zur Gewichtsabnahme und als Dauerkost, ebenso eine kohlenhydratreduzierte Lebensmittel-Auswahl. Hierbei handelt es sich um eine Low-Carb-Ernährung, die nicht überwiegend aus Fleisch, Wurst und Eiern bestehen sollte. Es spielen ballaststoffreiche Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte eine große Rolle, kombiniert mit fettarmen Milchprodukten, die einen höheren Eiweißgehalt haben als fettreiche oder vegane, zuckerfreie Alternativen.

Insgesamt ist es wichtig, täglich zu jeder Mahlzeit frisches Gemüse oder Salat sowie ein bis zwei Portionen wasserreiche Früchte zu essen und dazu eineinhalb, besser zwei Liter energiefreie Getränke wie Tee und Wasser zu trinken. Insbesondere bei Typ-2-Diabetes kann zudem der tägliche Ersatz einer Mahlzeit durch einen Formula-Drink eine sinnvolle Möglichkeit bieten, Gewicht abzubauen. Wichtig ist dabei, die medikamentöse Therapie darauf abzustimmen.

Einfach mal ausprobieren

Ein geeigneter Weg, herauszufinden, was persönlich am wirksamsten ist, geht übers Probieren, beispielsweise in Zwei-Wochen-Intervallen: zwei Wochen mediterran, zwei Wochen Low Carb, zwei Wochen mit einem Shake als Mahlzeiten-Tausch. Das Ganze sollte man am besten dokumentieren: Was gab es in dieser Zeit zum Essen? Wie verlief der Blutzucker? Wie war das persönliche Befinden? Das wäre ein möglicher Startschuss in neue Gewohnheiten beim Essen.

Rubrik ÜBER Gewicht

Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.


von Kirsten Metternich von Wolff

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Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (11) Seite 40

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  • bloodychaos postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden

    Hey, brauche Eure Hilfe. Habe den G7 genutzt. Als der über mehrere Monate (Frühjahr/Sommer 2025) massive Probleme (teils Abweichungen von 150 mg/dL, Messfaden schaute oben heraus) machte bin ich zum G6 zurückgegangen. Dessen Produktion wird nun eingestellt. Ich habe solche Panik, wieder den G7 zu nutzen. Habe absolut kein Vertrauen mehr in diesen Sensor. Aber mit meiner TSlim ist nur Dexcom kompatibel. Ich weiß nicht was ich machen soll, ich habe solche Angst.

    • Mit “meinem” Omnipod 5 wird der Dexcom G7 Ende 2026 voraussichtlich der einzige verfügbare Sensor sein.

      So richtig begeistert über die Einstellung des G6 bin ich auch nicht, auch wenn es absehbar war.
      Ich habe einfach die Hoffnung, dass die Qualitätsprobleme beim G7 bis dahin ausgestanden sind.

      Ich warte das Thema noch einige Monate ab.
      Wenn ich Ende 2026 feststelle, dass die Kombination aus meiner Pumpe und dem CGM für mich nicht funktioniert, bin mir sicher, dass meine Diabetes-Ärztin und ich eine gute Lösung für mich finden.

      Hier habe ich aufgeschnappt, dass für die t:slim wohl eine Anbindung des Libre 3 in der Mache ist:
      https://insulinclub.de/index.php?thread/36852-t-slim-mit-libre-3-wann/
      Leider steht keine überprüfbare Quelle dabei. 🤷‍♂️

      Ein weiterer mir wichtiger Gedanke:
      Angst und Panik sind in diesem Zusammenhang vermutlich keine hilfreichen Ratgeber. Hoffentlich schaffst Du es, dem Thema etwas gelassener zu begegnen.
      (Das sagt der Richtige: Ich habe in meinem letzten DiaDoc-Termin auch die Hausaufgabe bekommen, mal zu schauen, was mir gut tut.)

    • @ole-t1: Hey Ole, ganz lieben Dank für Deine Nachricht. Die Produktion des G6 endet laut einem Artikel auf dieser Seite ja zum 1. Juli 2026. Wann der Libre3 mit der TSlim kompatibel sein wird weiß man ja noch nicht. An sich gefällt mir Dexcom auch besser als Libre und die erste Zeit lief der G7 ja auch super bei mir. Ich kann mir schwer vorstellen, dass der G7 von heute auf Morgen nicht mehr bei mir funktioniert? Es gab ja auch das Gerücht das Dexcom eine zeitlang Produktionsprobleme hatte, dass wäre ja eine Erklärung, aber da geht Dexcom natürlich auch nicht mit hausieren.

    • @bloodychaos: Moin, ich benutze den G 7 seit Dezember 2022 (vorher G 6). Seit Dezember 2024 in Kombination mit der t:slim X 2 Ja, es hat immer mal wieder einen Sensor gegeben, der nicht richtig funktioniert hat . Dann wurde ein neuer gesetzt, der Vorfall an Dexcom gemeldet und es gab dann wenige Tage später einen neuen Sensor.
      Wie ole-t1 schon geschrieben hat, erst einmal die Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen. Alle auf dem Markt erhältlichen Sensoren haben Schwankungen in der Genauigkeit ihrer Angaben. Wichtig ist daher zu beurteilen, ob das, was der Sensor anzeigt, überhaupt sein kann.
      Zum Beispiel durch blutiges Nachmessen (dabei bitte dran denken, dass der Gewebezucker, den die Sensoren messen, rd. 20-30 Minuten hinter dem Blutzucker hinterher hinkt).

  • loredana postete ein Update vor 4 Tagen, 5 Stunden

    Die Registrierung mit dem Geburtsjahr war echt sportlich. Wollte es schon fast wieder abbrechen.

  • ambrosia postete ein Update vor 5 Tagen, 3 Stunden

    Ich wünsche allen einen schönen Mittwoch.

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