Ein Blick voraus: Das bringt das Jahr 2026 für den DDH-M-Landesverband NRW

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Ein Blick voraus: Das bringt das Jahr 2026 für den DDH-M-Landesverband NRW | Foto: contrastwerkstatt – stock.adobe.com
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Ein Blick voraus: Das bringt das Jahr 2026 für den DDH-M-Landesverband NRW

Beginnt ein neues Jahr, lohnt immer ein Blick in die kommenden Monate. Was ist beim nordrhein-westfälischen Landesverband von Deutsche Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M, LV NRW) geplant, was ist schon gesetzt? Der Terminkalender für 2026 ist auf jeden Fall schon gut gefüllt.

Auch für das Jahr 2026 hat sich der Landesverband einige Ziele gesetzt. Wir werden uns weiterhin an den verschiedensten Veranstaltungen mit einem Info-Stand beteiligen, uns in Gremien einbringen und ein offenes Ohr für die Betroffenen, ihre Angehörigen und am Thema Diabetes interessierte Menschen haben.

Januar: Diabetes-Kids-Jubiläum, Technologie-Kongress, Typ-1-Diabetes-Tag

Einige Jahrestermine stehen bereits fest. Im Januar waren wir bei der Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Diabetes-Kids. Dem Gründer und „Vater“ des Projekts Michael Bertsch übermittelten wir unseren Glückwunsch für die hervorragende Arbeit im Bereich Kinderdiabetes.

Ende Januar fand dann zunächst der diatec-Kongress statt. Dort gab es unter anderem sehr interessante Vorträge rund um digitale Themen im Bereich Diabetes. Direkt im Anschluss folgte der t1day, der Tag von und mit Menschen mit Typ-1-Diabetes. Auf beiden Veranstaltungen in Berlin gab es die Möglichkeit, sich in der angebotenen Industrie-Ausstellung über neueste Entwicklungen rund um den Diabetes zu informieren.

Als Patienten-Vertreter nahmen wir am 28. Januar am Jahres-Meeting des Projekts ADAPT-HEAT (Anpassung von Medikamentendosen bei Hitzewellen) an der Uniklinik Köln teil.

Februar: Familienausflug, Apotheken-Kongress, Austausch im Landtag

Das erste Eltern-Kind-Wochenende unseres Vereins fand vom 6. bis 8. Februar im Jugendgästehaus am Aasee in Münster statt. Am 21. Februar folgte der 18. Zukunftskongress „Öffentliche Apotheke“ des Apothekerverbands Nordrhein im World Conference Center in Bonn. Dieses Jahr stand bei Keynote und Podiumsdiskussion die Arzneimittel- und Gesundheitspolitik auf dem Prüfstand.

Der Landesverband hatte am 25. Februar ein Gespräch mit Vertretern der SPD-Landtagsfraktion im Landtag in Düsseldorf. Dieser Termin wurde dazu genutzt, mit der SPD-Landtagsfraktion Fragestellungen rund um das Thema Versorgung von Menschen mit Diabetes zu erörtern. Die Termine zeigen, wie breit unser Verein aufgestellt ist.

Ab März: aktives Einbringen beim Qualitätszirkel Psychodiabetes

An folgenden Mittwochen trifft sich der Qualitätszirkel Psychodiabetes des Regionalen Innovationsnetzwerks (RIN) Diabetes in Düsseldorf, wo Personen aus unserem Verein die Sicht der Menschen mit Diabetes einbringen: 4. März, 3. Juni, 2. September und 2. Dezember.

Termine für Menschen mit Diabetes und Teilnahme bei Experten-Treffen

Folgende weitere Termine, die wir veranstalten oder an denen wir beteiligt sind, gibt es 2026:

  • Samstag, 14. März: Diabetestag im Elisabeth-Krankenhaus in Essen
  • Sonntag, 22. März: Bei der Podiumsdiskussion einer Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer Nordrhein in Essen ist unsere Sicht auf die durch Apotheken unterstützte Selbstmedikation gefragt.
  • Mittwoch, 15. April: digitale Sitzung des DDH-M-NRW-Fachbeirats
  • Donnerstag, 7. Mai: Diabetestag in der evangelischen Fachhochschule in Ludwigsburg
  • Mittwoch, 13. Mai, bis Samstag, 16. Mai: Diabetes Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin
  • Freitag, 12. Juni: Vortrag an der Bundesfachschule für Orthopädie in Dortmund
  • Samstag, 13. Juni: ADIBETIKA in der Mercatorhalle Duisburg, gemeinsam mit dem Adipositasverband Deutschland e. V. für alle Menschen, die mit Diabetes und/oder Adipositas leben
  • Samstag, 20. Juni, und Sonntag, 21. Juni: DIACUP, das Tischtennis-Turnier für Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen bei Borussia Düsseldorf
  • Samstag, 8. August, bis Freitag, 14. August: Reitercamp in Haren an der Ems für mit Diabetes lebende Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren
  • Samstag, 22. August, und Sonntag, 23. August, jeweils 10 bis 18 Uhr: Tage der offenen Tür beim Bundesgesundheitsministerium in Berlin und beim Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in Berlin
  • Samstag, 16. September: Düsseldorfer Diabetestag in der Handwerkskammer in Düsseldorf
  • Mittwoch, 14. Oktober: Sitzung des DDH-M-NRW-Fachbeirats
  • Samstag, 7. November: „Meilensteine der modernen Diabetologie“ in Berlin
  • Freitag, 13. November, und Samstag, 14. November: Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Dresden
  • Samstag, 14. November: Weltdiabetestag

usätzlich ist unser Diabetes-Info-Mobil zu den verschiedensten Veranstaltungen unterwegs.

Wichtige Aufklärungsarbeit

Wir leisten damit wichtige Aufklärungsarbeit und schärfen das Bewusstsein der Bevölkerung, insbesondere in Risikogruppen, über Ernährungs- und Verhaltens-bedingte Risiken. Auch wollen wir vor Ort Menschen mit Diabetes oder schon gestörter Nüchternglukose oder Glukosetoleranz, die es nicht wissen, frühzeitig entdecken und umfassend informieren.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (3) Seite 74-75

zur Beitragsübersicht von Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes – LV NRW e.V.

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße