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Gerade bei Diabetes wichtig: Gute Pflege, gesunder Mund!
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Gerade bei Diabetes ist die richtige Mundhygiene wichtig. Hier finden Sie Informationen und Tipps dazu, damit Sie lange gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch behalten.
Meine Zähne sollen wohl alle nacheinander verschwinden …” Dieses Zitat einer Patientin mit schon sehr lückenhaftem und durch herausnehmbaren Zahnersatz aufgefülltem Gebiss zeigt, wie viel Unwissen bezüglich der richtigen Mundhygiene in der heutigen Gesellschaft noch herrscht. Ganz klar ist die eigene Zahngesundheit mindestens genauso wichtig wie die Gesundheit des restlichen Körpers und hat auch große Auswirkungen auf die Psyche.
Allein die Werbung zeigt tagtäglich den Traum eines Zahnpasta-weißen Lächelns und auch beim Vorstellungsgespräch und Kennenlernen von neuen Personen zählt bekanntlich der erste Eindruck und hat einen großen Einfluss darauf, ob man den Job bekommt oder von Personengruppen anerkannt und gemocht wird.
So funktioniert richtige Zahnpflege
Zuerst sollte man mithilfe von Zahnseide, Zahnseidesticks und/oder Interdentalbürstchen die Räume zwischen den Zähnen säubern, da hier die Zahnbürste zurückgebliebene Essensreste nicht entfernen kann. Danach geht es mit der Zahnbürste weiter, egal ob mit Hand- oder elektrischer Zahnbürste.
Solange man eine gute Technik für das Zähneputzen hat, kann man auch mit der herkömmlichen Handzahnbürste seine Zähne sehr gut reinigen. Wichtig hierbei sind kreisende Bewegungen und, jede Zahnfläche mindestens fünf Sekunden zu putzen, was bei den Backenzähnen nicht zwei, sondern drei Flächen sind, nämlich innen, außen und die Kauflächen.
Wer möchte, kann zum Abschluss eine Mundspülung benutzen, die allein aber die Zähne nicht ausreichend reinigen kann. Falls die Mundspülung kein Fluorid enthält, sollte man diese nicht unmittelbar nach dem Zähneputzen verwenden, da sie sonst das in der Zahnpasta enthaltene Fluorid auswäscht.
Die richtige Zahnpasta
Neben der richtigen Technik des Zähneputzens kommt auch häufig die Frage nach der richtigen Zahnpasta auf. Doch gibt es diese überhaupt? Sicher ist, dass es sehr viele verschiedene Zahnpasten gibt, welche alle in erster Linie die Zähne schonend reinigen und gut schmecken sollen. Bei Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch ist eine Zahncreme mit Fluorid und wichtigen Mineralsalzen, welche Zahnbelege und Entzündungen bekämpfen sollen, zu verwenden, z. B. Parodontax.
Neben vielen weiteren Kriterien ist ein wichtiges der RDA-Wert; RDA steht für Relative Dentin Abrasion. Dieser Wert gibt an, wie viel Zahn-Hartsubstanz (Dentin) über die Zeit durch die Zahnpasta abgetragen wird. Je niedriger der Wert ist, desto mehr wird der Zahn geschont. Bei Erwachsenen sollte der RDA-Wert unter 80 liegen, bei Patienten mit empfindlichen Zähnen unter 50.
Auch der Fluorid-Gehalt sollte beachtet werden und sollte bei Erwachsenen zwischen 1000 und 1500 Teilen pro Million (parts per million, ppm) sein. Für Kinder und Babys ist darauf zu achten, eine Zahncreme speziell für sie zu verwenden, damit der Fluorid-Gehalt passt.
Ernährung als wichtiger Part zum Erhalt der Zahngesundheit
Der dritte Punkt ist die Ernährung, welche ebenso ihren Teil zum Erhalt der Zahngesundheit beiträgt. Zucker ist per se nicht schlecht, doch wie bei so vielem macht bekanntlich die Masse das Gift. Es ist wichtig, die Häufigkeit des Zuckers in der Ernährung zu verringern. Denn für die Zähne ist es besser, ein Päckchen Gummibärchen oder vier Stücke Schokolade auf einmal zu essen als jede halbe Stunde eins.
Denn isst man die Portion Süßigkeiten auf einmal, kann der Speichel den pH-Wert einmal wieder regulieren. Andernfalls muss dieser alle halbe Stunde reguliert werden und die Bakterien haben eine längere Zeit, an den Zähnen zu haften und so zum Entwickeln von Karies beizutragen.
Neben dem Vermeiden des häufigen Zuckerkonsums sollte auch auf die dauerhafte Zufuhr von zuckerhaltigen Getränken, wie Cola, Fanta, Eistee und Co, verzichtet werden, da diese neben dem hohen Anteil an Zucker auch einen extrem niedrigen pH-Wert haben. Der pH-Wert kann zwar durch Puffer im Körper reguliert werden. Allerdings führt auch die Säure in Kombination mit Bakterien im Mund langfristig zu Karies und kann im schlimmsten Fall zu durch Säure zerstörten Zähnen führen. Deshalb gilt die Regel: hauptsächlich Wasser trinken!
Jedes zehnte Kind unter drei Jahren hat Karies
Ob spielerisch erlernt oder durch Nachahmung der Eltern ist es von besonderer Bedeutung, dass bei Babys und Kleinkindern ab dem ersten Zahn gründlich geputzt wird. Denn durch den enthaltenen Milchzucker in der Muttermilch bzw. Pränahrung kann sich auch schon bei Kleinkindern Karies über die Zeit entwickeln. Heutzutage leidet jedes zehnte Kind unter drei Jahren an frühkindlicher Karies.
Sowohl die Aufklärung der Eltern als auch das Vermeiden von dauerhaftem Nuckeln an der Flasche sind wichtige Faktoren zur Prävention. Ebenso wie bei Erwachsenen sollten zuckerhaltige Getränke und süße Sachen weitestgehend vermieden und hauptsächlich auf Wasser oder ungesüßte Tees zurückgegriffen werden.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die richtige Ernährung und eine gute Putztechnik sowie das Verwenden von Zahnseide bzw. Zahnseidesticks und/oder Interdentalbürstchen einen großen Teil der Zahngesundheit ausmachen und zum Erhalt der eigenen Zähne sehr wichtig sind. Denn es soll natürlich nicht so sein, dass man all seine Zähne nacheinander verliert.
Schwerpunkt: „Gesund im Mund bei Diabetes“
- Diabetes und der Mund
- Zähne zu Hause und professionell pflegen
- Zahnersatz nach dem Vorbild der Natur
- Gerade bei Diabetes wichtig: Gute Pflege, gesunder Mund!
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (4) Seite 24-25
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 4 Tagen, 12 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 4 Tagen, 11 Stunden
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 4 Tagen, 9 Stunden
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 3 Tagen, 6 Stunden
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 5 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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