Checklisten für die Operation

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Checklisten für die Operation

Was ist wichtig, wenn mein Kind Diabetes hat und operiert werden muss? Was muss im Vorfeld bedacht werden, wonach sollten die behandelnden Ärzte fragen? Diese Checklisten helfen, den Überblick zu behalten.


Daran sollten Eltern vor einer ­Operation denken

  • Ist mein Kind gesund?
  • Sind die Glukosewerte bei meinem Kind derzeit weitgehend stabil?
  • Gibt es in der Einrichtung, in der der Eingriff/die Untersuchung stattfindet, genügend Erfahrung im Management von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes?
  • Ist die Operation ambulant möglich? Wie lange wird sie voraussichtlich dauern?
  • Hat ein ausführliches Vorgespräch mit dem Operateur und dem Narkosearzt stattgefunden mit Abklärung des optimalen Operationszeitpunktes, Festlegung des individuell angepassten Insulinregimes und der engmaschigen Kontrolle danach?

Das fragt der Anästhesist während des Narkosevorgesprächs

  • Seit wann besteht der Diabetes?
  • In welcher Form erfolgt die Insulintherapie (Einzelinjektionen,Pumpe)?
  • Welche Insulindosen sind üblich?
  • Ab welchem unteren kritischen Glukosewert treten Symptome der Hypoglykämie (Unterzuckerung) auf?
  • Bestehen durch den Diabetes bedingte Einschränkungen z. B. der Nierenfunktion oder des Nervensystems?
  • Wie sind die letzten Laborwerte (insbesondere zur Beurteilung der ­Nierenfunktion)?

Auch wird vor jeder ­Narkose bei einem Kind gefragt:

  • Liegt eine Störung der Blutgerinnung vor?
  • Bestehen Allergien?
  • Sind weitere Begleiterkrankungen bekannt?
  • Gibt es Erfahrungen aus vorangegangenen Narkosen?
  • Neigt das Kind zu Übelkeit und Erbrechen, z. B. bei Autofahrten oder bei früheren Narkosen?
  • Werden neben Insulin weitere Medikamente eingenommen?

Die Ziele einer guten Narkose

  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Normnahe Blutzuckereinstellung
  • Vermeidung von Unterzuckerungen
  • Verringerung der stressbedingten Überzuckerung nach der OP
  • Verringerung der Gefahr einer ketoazidotischen Entgleisung
  • Verringerung des Infektionsrisikos nach der Operation

von Dr. Martin Holder und Dr. Christoph Eberius

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2021; 13 (2) Seite 31

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 13 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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