- Eltern und Kind
Stiftung Kindergesundheit: Kinder und Jugendliche wünschen sich mehr Mitsprache bei ihrer Behandlung
2 Minuten

Der neue Bericht der Stiftung Kindergesundheit zeigt: Viele Kinder und Jugendliche wünschen sich mehr Mitsprache bei medizinischen Entscheidungen. Trotz bestehender Rechte fehlt im Praxisalltag oft echte Beteiligung – mit spürbaren Folgen für Vertrauen und Behandlungserfolg.
Der aktuelle Bericht der Stiftung Kindergesundheit legt deutliche Lücken bei der Mitbestimmung junger Patientinnen und Patienten im medizinischen Alltag offen. Obwohl Kinder und Jugendliche in Deutschland ein Recht auf Beteiligung an Behandlungsentscheidungen haben, wird dieses in der Praxis noch zu selten umgesetzt.
Repräsentative Umfrage verdeutlicht Wunsch auf mehr Beteiligung
Eine repräsentative forsa-Umfrage macht das Problem sichtbar: Zwar wissen die meisten jungen Menschen, warum sie beim Arzt sind, und fühlen sich grundsätzlich ernst genommen. Doch rund 30 Prozent gaben an, bei ihrem letzten Arztbesuch nur „wenig“ oder „eher wenig“ mitentscheiden zu können. Besonders bemerkenswert: Mehr als die Hälfte dieser Gruppe wünscht sich ausdrücklich mehr Mitspracherecht.
Warum ist das wichtig? Partizipation stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch zentrale Gesundheitskompetenzen. Wenn Kinder verstehen, was mit ihnen passiert, können sie Behandlungen besser mittragen. „Partizipation ist weit mehr als ein formales Recht“, betont Prof. Dr. Berthold Koletzko. „Wenn Kinder und Jugendliche ernst genommen werden und mitentscheiden können, baut das Ängste ab, stärkt ihr Vertrauen in das medizinische Personal und verbessert die Adhärenz [Einhaltung der Therapieziele; Anm. d. Red.] – mit spürbar positiven Auswirkungen auf den Behandlungserfolg.“
Stiftung Kindergesundheit fordert verbindliche Standards
Doch im Alltag scheitert echte Mitbestimmung oft an Zeitmangel, fehlenden Abläufen oder unzureichender Aufklärung. Die Stiftung Kindergesundheit fordert deshalb verbindliche Standards für Arzt-Patienten-Gespräche, altersgerechte Informationsmaterialien und gezielte Schulungen des Fachpersonals. Nur so könne Partizipation zu einem festen Bestandteil der medizinischen Versorgung werden.
Stiftung Kindergesundheit und Kindergesundheitsbericht
Die Stiftung Kindergesundheit setzt sich seit 1997 dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse für den Alltag von Familien, Schulen und Gesundheitseinrichtungen nutzbar zu machen. Ihr Ziel: eine Gesundheitsversorgung, die Kinder und Jugendliche nicht nur versorgt – sondern ihnen wirklich zuhört.
Der Kindergesundheitsbericht 2025, der gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) entstanden ist, liefert umfassende Daten und konkrete Handlungsempfehlungen. Ergänzt wird er durch aktuelle Ergebnisse der forsa-Umfrage.
mit Materialien der Stiftung Kindergesundheit
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uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 2 Tagen, 13 Stunden
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 4 Tagen, 11 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 12 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





