Stiftung Kindergesundheit: Kinder und Jugendliche wünschen sich mehr Mitsprache bei ihrer Behandlung

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Stiftung Kindergesundheit: Kinder und Jugendliche wünschen sich mehr Mitsprache bei ihrer Behandlung | Foto: LStockStudio – stock.adobe.com
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Stiftung Kindergesundheit: Kinder und Jugendliche wünschen sich mehr Mitsprache bei ihrer Behandlung

Der neue Bericht der Stiftung Kindergesundheit zeigt: Viele Kinder und Jugendliche wünschen sich mehr Mitsprache bei medizinischen Entscheidungen. Trotz bestehender Rechte fehlt im Praxisalltag oft echte Beteiligung – mit spürbaren Folgen für Vertrauen und Behandlungserfolg.

Der aktuelle Bericht der Stiftung Kindergesundheit legt deutliche Lücken bei der Mitbestimmung junger Patientinnen und Patienten im medizinischen Alltag offen. Obwohl Kinder und Jugendliche in Deutschland ein Recht auf Beteiligung an Behandlungsentscheidungen haben, wird dieses in der Praxis noch zu selten umgesetzt.

Repräsentative Umfrage verdeutlicht Wunsch auf mehr Beteiligung

Eine repräsentative forsa-Umfrage macht das Problem sichtbar: Zwar wissen die meisten jungen Menschen, warum sie beim Arzt sind, und fühlen sich grundsätzlich ernst genommen. Doch rund 30 Prozent gaben an, bei ihrem letzten Arztbesuch nur „wenig“ oder „eher wenig“ mitentscheiden zu können. Besonders bemerkenswert: Mehr als die Hälfte dieser Gruppe wünscht sich ausdrücklich mehr Mitspracherecht.

Warum ist das wichtig? Partizipation stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch zentrale Gesundheitskompetenzen. Wenn Kinder verstehen, was mit ihnen passiert, können sie Behandlungen besser mittragen. „Partizipation ist weit mehr als ein formales Recht“, betont Prof. Dr. Berthold Koletzko. „Wenn Kinder und Jugendliche ernst genommen werden und mitentscheiden können, baut das Ängste ab, stärkt ihr Vertrauen in das medizinische Personal und verbessert die Adhärenz [Einhaltung der Therapieziele; Anm. d. Red.] – mit spürbar positiven Auswirkungen auf den Behandlungserfolg.“

Stiftung Kindergesundheit fordert verbindliche Standards

Doch im Alltag scheitert echte Mitbestimmung oft an Zeitmangel, fehlenden Abläufen oder unzureichender Aufklärung. Die Stiftung Kindergesundheit fordert deshalb verbindliche Standards für Arzt-Patienten-Gespräche, altersgerechte Informationsmaterialien und gezielte Schulungen des Fachpersonals. Nur so könne Partizipation zu einem festen Bestandteil der medizinischen Versorgung werden.

Stiftung Kindergesundheit und Kindergesundheitsbericht

Die Stiftung Kindergesundheit setzt sich seit 1997 dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse für den Alltag von Familien, Schulen und Gesundheitseinrichtungen nutzbar zu machen. Ihr Ziel: eine Gesundheitsversorgung, die Kinder und Jugendliche nicht nur versorgt – sondern ihnen wirklich zuhört.

Der Kindergesundheitsbericht 2025, der gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) entstanden ist, liefert umfassende Daten und konkrete Handlungsempfehlungen. Ergänzt wird er durch aktuelle Ergebnisse der forsa-Umfrage.


von Redaktion Diabetes-Anker

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mit Materialien der Stiftung Kindergesundheit

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?