Auflauf mit Spargel-Duo, roten Linsen und Kartoffeln

2 Minuten

Auflauf mit Spargel-Duo, roten Linsen und Kartoffeln

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Die Lust auf Frisches wecken“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 5/2021.


Zutaten für 4 Portionen:

300 g grüner Spargel
300 g weißer Spargel
300 g Kartoffeln (3 mittel­große)
200 g gekochter Schinken
1 – 2 EL gekörnte ­Gemüsebrühe
250 g Magerquark oder Skyr natur
250 ml Mandel- oder Soja­drink, ungesüßt
Spritzer Zitronensaft
etwas frisch gemahlener Pfeffer und Muskat
4 Eier
100 g rote Linsen, trocken
150 g geriebener Käse, 30 % Fett i. Tr.
1 Kästchen frische ­Kresse


Die Zubereitung:

Den Backofen auf 190 °C (Umluft: 170 °C) vorheizen. Die holzigen Enden von grünem und weißem Spargel abschneiden. Spargel kalt waschen und trocknen. Weiße Stangen mit einem Spargelschäler schälen. Beide Spargelsorten in Stücke schneiden.

Kartoffeln schälen, kalt waschen und würfeln. Schinken in kleine Stücke schneiden.

50 ml lauwarmes Wasser in ein Litermaß geben und die gekörnte Gemüsebrühe darin auflösen. Dann Quark oder Skyr, Mandel- oder Sojadrink, den Spritzer Zitronensaft und Gewürze dazugeben und verrühren. Abschmecken, die vier Eier dazugeben und mit einem Schneebesen zu einem Guss verrühren.

Spargel, Kartoffeln, Schinken, rote Linsen in einer Auflaufform mischen, den Guss dar­übergeben. Gleichmäßig mit geriebenem Käse bestreuen, 50 bis 60 Minuten backen. Wird der Auflauf nach der Hälfte der Garzeit zu dunkel, eine Lage Backpapier auflegen.

Wenn der Guss gestockt ist, den Auflauf aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Auflauf auf Tellern portionieren und mit der Kresse bestreut servieren.

Tipp: Wer es vegetarisch mag, lässt den Schinken weg.


Nährwert pro Portion ca.:

47 g Eiweiß
15 g Fett
37 g Kohlenhydrate (davon 24 g anrechnungspflichtig)
6 g Ballaststoffe
284 mg Cholesterin
804 mg Natrium
1 140 mg Kalium
702 mg Phosphor
471 Kilokalorien
1 884 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (5) Seite 82

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

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