Leser-Rezept für kerniges Low-Carb-Brot

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Leser-Rezept für kerniges Low-Carb-Brot

Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Haferflocken und Leinsamen: Dieses Leser-Rezept für kerniges Low‑Carb‑Brot kommt ganz ohne Mehl aus und erhält seine Struktur allein durch eingeweichte Körner. So lässt sich mit wenig Aufwand ein nahrhaftes, saftiges Brot für jeden Tag backen.

Rezept: Kerniges Low-Carb-Brot

Zutaten für 12 Scheiben, Kastenform 26 cm Länge:

  • 120 g Sonnenblumenkerne
  • 120 g Kürbiskerne oder Kernemischung
  • 75 g kernige Haferflocken
  • 75 g feine Haferflocken
  • 80 g geschroteter Leinsamen
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Olivenöl, 25 g +1 TL zum Einfetten der Form

Nährwert pro Scheibe:

Zubereitung

  1. Alle Zutaten mit zwei Esslöffeln Olivenöl in eine fest verschließbare Schüssel geben, mit 450 ml Wasser auffüllen und durchrühren. In den Kühlschrank stellen und mindestens vier Stunden im Wasser einweichen.

  2. Am Folgetag den Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen.

  3. Eine Kastenform mit einem Teelöffel Olivenöl einpinseln. Die gequollene Masse in die Kastenform füllen. Mit einem Backpinsel die Oberfläche mit Wasser einpinseln.

  4. Im vorgeheizten Ofen zirka 50 bis 60 Minuten backen.

  5. Um zu prüfen, ob das Brot gar ist, mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen: Bleibt kein Teig am Hölzchen kleben, das Brot herausnehmen und in der Form etwas auskühlen lassen, dann herauslösen und komplett abkühlen lassen. Erst dann in Scheiben schneiden.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Hilfreiche Tipps fürs Abnehmen“.

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

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von Verena Strobel

Avatar von diabetes-anker

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (3) Seite 81

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

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