- Ernährung
Rezept für Soja-Pasta mit Brokkoli-Thunfisch-Soße
2 Minuten

Dieses Rezept für Soja-Pasta mit Brokkoli und Thunfisch ist in etwa 30 Minuten zubereitet. Die Nudeln aus Edamame-Bohnen liefern viel Eiweiß und nur wenige Kohlenhydrate. Dazu kommt eine cremige Soße, die Gemüse und Fisch geschmackvoll verbindet. Ein schnelles Rezept für bewusste Ernährung.
Rezept: Soja-Pasta mit Brokkoli-Thunfisch-Soße
Zutaten für 2 Portionen:
- 1 Bund Lauchzwiebeln
- 1 Kopf Brokkoli
- 1 Päckchen rote Kresse
- 1 EL Olivenöl, 10 g
- 1 Dose Thunfisch in eigenem Saft
- 200 ml Sojadrink, ungesüßt
- 160 ml fettreduzierte Sahne, 7 % Fett
- etwas Kräutersalz, frisch gemahlener Pfeffer und Muskatnuss
- 200 g Spaghetti oder Fettuccine aus Edamame-Bohnen
- etwas Salz und Wasser
Nährwert pro Portion ca.:
- 43 g Eiweiß
- 25 g Fett
- 13 g Kohlenhydrate (davon 2 g anrechnungspflichtig)
- 13 g Ballaststoffe
- 67 mg Cholesterin
- 2000 mg Natrium
- 659 mg Kalium
- 254 mg Phosphor
- 449 Kilokalorien
- 1796 Kilojoule
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Zubereitung
- Lauchzwiebeln putzen, waschen und in schmale Ringe schneiden. Brokkoli putzen und Röschen abteilen, kalt abbrausen und abtropfen lassen. Kresse mit einer Kräuterschere vom Kissen abschneiden, zur Seite stellen.
- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Lauchzwiebeln und Thunfisch darin anbraten. Mit dem Sojadrink und der fettreduzierten Sahne aufgießen, würzen und die Brokkoli-Röschen dazugeben.
- Alles 8 bis 10 Minuten auf kleiner Flamme garen und dabei die Soße etwas einkochen lassen.
- In einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen und die Edamame-Nudeln darin in 5 Minuten garen. Durch den hohen Eiweiß-Gehalt der Pasta kann es im Topf etwas schäumen.
- Nach Ende der Kochzeit die Edamame-Nudeln auf einem Sieb abtropfen lassen und auf 2 Teller geben. Die Soße noch einmal abschmecken und auf die Pasta geben. Mit der Kresse garniert servieren.
Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Nudeln mal „anders“: Alternativen mit mehr Eiweiß oder Ballaststoffen“.
Weitere Rezepte zum Thema:
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (4) Seite 80
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße




