- Ernährung
Rezept für vegetarische Bolognese mit Makkaroni
2 Minuten

Dieses Rezept für vegetarische Bolognese bringt reichlich Gemüse, veganes Hack und Makkaroni auf den Teller. Die würzige Soße köchelt in etwa 30 Minuten und liefert pro Portion 19 Gramm Ballaststoffe. Ein unkompliziertes Nudelgericht für alle, die Pasta gern einmal anders genießen.
Rezept: Vegetarische Bolognese mit Makkaroni
Zutaten für 2 Portionen:
- 2 Möhren, 300 g
- 4 Tomaten, 300 g
- 3 Knoblauchzehen
- 1 Gemüsezwiebel
- etwas Salz und Wasser
- 150 g Makkaroni oder Spaghetti, trocken
- 1 EL Olivenöl, 10 g
- 1 Packung gekühltes veganes Hack, 250 g
- 2 EL Tomatenmark, 20 g
- 1 Dose gehackte Tomaten, 400 g
- 1 Handvoll Basilikumblätter
- etwas mildes und scharfes Paprikapulver, frisch gemahlener Pfeffer
- 1 TL Balsamico-Essig
- 2 TL geriebener Parmesankäse, 10 g
- 4 Basilikumblätter
Nährwert pro Portion ca.:
- 29 g Eiweiß
- 24 g Fett
- 89 g Kohlenhydrate (davon 53 g anrechnungspflichtig)
- 19 g Ballaststoffe
- 68 mg Cholesterin
- 155 mg Natrium
- 1260 mg Kalium
- 267 mg Phosphor
- 688 Kilokalorien
- 2752 Kilojoule
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Tipp: Supermärkte, Discounter und Bio-Supermärkte bieten fleischfreies Hack an, oft auf Basis von Soja- oder Erbsen-Protein. Im Hinblick auf Konsistenz und Geschmack ist es direkt gegen Hack von Schwein und Rind austauschbar. Veganes Hack enthält rund 6 g mehr Fett als Rinderhack, ist aber fettärmer als Schweinegehacktes. In 100 g sind rund 6 g Kohlenhydrate enthalten, die in der Regel keine Wirkung auf den Blutzucker haben.
Zubereitung
- Möhren putzen, waschen und in feine Würfel schneiden. Tomaten putzen, waschen und in mittelgroße Stücke schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken. Zwiebel abziehen, kalt waschen und würfeln.
- In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Dann die Nudeln darin nach Packungsangabe bissfest kochen. In der Zwischenzeit das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebelwürfel, Knoblauch und veganes Hack darin anbraten. Dann Tomatenmark und die Dosentomaten dazugeben. Nun Möhrenwürfel, Tomatenstücke und 150 ml Wasser hinzufügen und würzen.
- Die Bolognese mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Flamme 30 Minuten garen, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt, eventuell noch etwas Wasser angießen.
- Die Nudeln auf einem Sieb abtropfen lassen und warm halten. In die Bolognese-Soße etwas Balsamico-Essig geben und abschmecken.
- Nudeln in zwei tiefe Teller oder Schalen füllen und die Bolognese-Soße darübergießen. Mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer, Parmesan und Basilikumblättern garnieren und genießen.
Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Nudeln mal „anders“: Alternativen mit mehr Eiweiß oder Ballaststoffen“.
Weitere Rezepte zum Thema:
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (4) Seite 78
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße




