- Aus der Community
Ordnung für alle und alles
3 Minuten

[Dieser Beitrag enthält unbeauftagte Produkt- und Markennennung.]
Jahresanfang – das ist für mich immer die Zeit, auszumisten und zumindest ein wenig Platz zu schaffen, mich zu trennen von Dingen, die ich nicht mehr brauche. Jetzt, Ende Januar, freue ich mich, dass es schon ein bisschen leerer geworden ist.
Wer Diabetes hat, braucht mehr
Viele Dinge braucht man ja tagtäglich, die können nicht aussortiert werden. Wer Diabetes hat, braucht natürlich noch mehr – und zwar all die Diabetes-Utensilien: Katheter und Sensoren und Teststreifen und Traubenzucker und, und, und. All das sollte wohl am besten übersichtlich verstaut werden und schnell zur Hand sein, braucht Platz und Aufmerksamkeit, weil vieles immer vorrätig sein sollte. Alles ab und zu mal durchzusehen, wäre wohl nicht schlecht, und vielleicht ein System, nach dem das alles geschehen kann?
Darüber haben sich die #BSL-Autorinnen Caro, Tine und Antje schon viele gute Gedanken gemacht:
Alles in Ordnung: Tipps für einen geordneten Diabetiker-Haushalt
Ordnung nebenbei – wie geht das?
Wer mit der systematischen Ordnung so seine Probleme hat, dem hilft vielleicht eine professionelle Begleitung auf die Sprünge. Und so begleitet mich dieses Jahr der Ratgeber Ordnung nebenbei – Aussortieren, aufräumen, aufatmen durch den Ordnungsprozess – und wahrscheinlich noch lange darüber hinaus. Das Buch verspricht viel: „Leichter und schöner leben!“ und „Ordnung schaffen? Schaffen Sie!“ steht auf dem Umschlag.
Die Autorin heißt Gunda Borgeest; sie arbeitet seit einigen Jahren als Aufräum-Coach. Ihr Buch (Stiftung Warentest, 224 Seiten, 16,90 Euro) ist übersichtlich und dabei sehr hübsch gestaltet, mit seinem kleinen quadratischen Format liegt es zudem gut in der Hand.

Wie lässt sich mit dem Buch arbeiten?
Am Anfang steht eine Einteilung in fünf Chaos-Typen inklusive Test, zu welchem Typ man selbst gehört. So was macht mir Spaß, und es bringt auch was, weil in der Beschreibung der Typen die Gründe sichtbar werden, aus denen Dinge gehortet werden. Ich selbst bin wohl eine Mischung aus „Horter“ und „Aufschieber“. Ich könnte mir denken, dass manche Menschen mit Diabetes auch „Horter“ sind und einen sehr großen Vorrat an Diabetes-Utensilien anlegen. Ich kann das verstehen – in einem so wichtigen Lebensbereich möchte man kein Risiko eingehen. Aber vielleicht gibt es doch auch hier ein Zuviel?
Nach der Typen-Einteilung folgen sofort die Tipps für die ersten Schritte mit Seitenangabe. Sehr strukturiert! Gunda Borgeest geht dann mit ihren Leser*innen alle Räume der Wohnung/des Hauses durch. Hier gab es für mich viele neue Ideen zu entdecken, und die Autorin findet einen guten Weg, zu motivieren und die Leser*innen dazu zu bewegen, dranzubleiben.
Nachhaltigkeit im Blick
Besonders hilfreich finde ich die Nachhaltigkeits-Tipps („Weg damit – aber wohin?“) – es geht Gunda Borgeest eben nicht darum, alles einfach wegzuwerfen, um dann in einer leeren Wohnung zu sitzen, sondern sinnvoll zu agieren und wenn möglich eine gute Verwendung für Aussortiertes zu finden.
Besonders sympathisch ist, dass Gunda Borgeest kein starres Entrümpelungs-Programm empfiehlt, sondern dazu ermutigt, eine eigene Form der Ordnung zu finden („Ihre Ordnung ist die beste der Welt“), die dann auch langfristig funktioniert und Zeit und Raum schafft für die schönen Dinge im Leben.
Fazit: Das Buch ist ein guter Alltagsbegleiter für Menschen, die nach und nach ihr Zuhause aufgeräumter und harmonischer gestalten und zu ihrer ganz eigenen „schönsten Ordnung“ finden möchten. Und wer auch seine Diabetes-Utensilien in Ordnung halten möchte, kann die allgemein gehaltenen Tipps ganz einfach abwandeln.
Wer mag, kann hier noch der Ordnung von einigen weiteren #BSLounge-Autor*innen auf die Spur kommen:
- Als Michael eine Pumpe bekommt, muss er auch das nötige Zubehör verstauen. Wie hat er das angestellt?
- Carolin schätzt es sehr, wenn ihr Diabetestäschchen übersichtlich ist.
- Eine Kissenschublade für Diabetes-Utensilien und eine Tasche für Diabetes-Kram selbst nähen? Stefanie zeigt euch ihre Kunstwerke.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 15 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 9 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße