Bewusst Essen auswählen: Hauptsache satt?

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Bewusst Essen auswählen: Hauptsache satt? | Foto: Pixel-Shot – stock.adobe.com
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Bewusst Essen auswählen: Hauptsache satt?

Hektik, zu wenig Zeit und Essen, das überall und ständig verfügbar ist: Das sind Versuchungen, die den Griff zu bequemen Mahlzeiten leicht machen. Für Menschen mit Diabetes und Übergewicht kann diese Gewohnheit schwerwiegende Folgen haben.

Die Herausforderung besteht darin, lecker und dennoch gesund satt zu werden, ohne die Gesundheit unnötig zu gefährden. Ausgewogen zu essen und zu trinken, ist der Schlüssel. Es geht nicht vorwiegend darum, Kalorien zu zählen, sondern die richtigen Nährstoffe regelmäßig zu essen. Vollkornprodukte, frisches Gemüse und mageres Eiweiß sind die Bausteine einer gesunden Auswahl an Lebensmitteln. Sie helfen nicht nur, die Blutzuckerwerte stabil zu halten, sondern sorgen auch für ein langanhaltendes Gefühl der Sättigung.

Portionsgrößen immer wieder prüfen

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontrolle der Portionen. Große Portionen können dazu führen, dass mehr gegessen wird, als der Körper braucht. Es ist hilfreich, kleinere Teller zu verwenden und bewusst zu essen. Dazu hilft es, sich Zeit fürs Essen zu nehmen. Man sollte jeden Bissen genießen und auf die Signale des Körpers achten.

Auch die Flüssigkeits-Menge spielt eine entscheidende Rolle. Oft wird Hunger mit Durst verwechselt – der Griff zu Snacks ist dann die Folge. Hilfreich ist es, in einer solchen Situation zuerst ein Glas Wasser zu trinken und einen Moment abzuwarten. Wer genug Wasser über den Tag verteilt trinkt, bleibt ausreichend bewässert und vermeidet das Aufnehmen unnötiger Kalorien.

Gemeinsam planen und vorausdenken

Für Menschen mit Diabetes ist es besonders wichtig, die Blut- oder Gewebezuckerwerte im Auge zu behalten. Regelmäßige Mahlzeiten, die reich an Ballaststoffen und arm an Zucker sind, können helfen, Schwankungen zu verhindern. Empfehlenswert ist es, Mahlzeiten und auch Snacks im Voraus zu planen. Das hilft, auf hoch verarbeitete Lebensmittel weitestgehend zu verzichten, denn diese enthalten oft versteckte Zucker.

Hilfreich ist es zudem, sich Unterstützung zu suchen. Qualifizierte Ernährungsfachkräfte und Diabetologen können individuelle Pläne erstellen, die auf spezielle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Gemeinsam lassen sich Strategien entwickeln, um gesunde Gewohnheiten beim Essen zu fördern und langfristig beizubehalten.

Auch der Seele tut es gut

Es geht also nicht nur darum, satt zu werden, sondern auch, wie man satt wird. Eine bewusste und ausgewogene Ernährung kann Gewicht und Blutzuckerwerte positiv beeinflussen. Auch das Wohlbefinden lässt sich insgesamt verbessern.

Rubrik ÜBER Gewicht

Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.


von Dr. Astrid Tombek

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Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (8/9) Seite 42

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  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 6 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/