- Ernährung
In Corona-Zeiten: Wie feiern Sie Weihnachten?
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Dieses Jahr ist einiges anders als üblich. Doch warum Trübsal blasen? Nutzen Sie die Chance, Feierlichkeiten mal ein bisschen anders anzugehen. Denn der Stress, den sich viele Menschen jedes Jahr in der Weihnachtszeit machen, ist alles andere als besinnlich. Wie genau aber kann alles etwas entspannter ablaufen? Vielleicht finden Sie dazu hier den einen oder anderen Tipp …
Viele verbringen in diesem Jahr die Festtage zu Hause, es wird überwiegend in der eigenen Küche gekocht, und Reisen in ferne Länder werden in die Zukunft verschoben. So schwierig diese Zeit für alle Menschen ist, so wichtig ist es, sich besonders an den Feiertagen etwas Gutes zu tun. Ganz gleich, ob mit der Familie, allein oder zu zweit: Kochen Sie frisch.
Lassen Sie sich von unserem Weihnachtsmenü inspirieren (siehe Rezept-Kasten). Nehmen Sie sich Zeit zum Gemüseschnippeln oder für ein etwas aufwendigeres Menü. Machen Sie es sich gemütlich und decken Sie Ihre Tafel mit Kerzen, Blumen, Servietten und z. B. etwas weihnachtlicher Dekoration. Das tut der Seele gut, und das Essen schmeckt gleich doppelt lecker.
Fünf Tipps für eine entspannte Weihnachtszeit
Sie planen detailliert, was es an den Festtagen zu essen gibt? Dann planen Sie doch noch ein bisschen weiter und überlegen Sie, wie Blutzucker und Gewicht in Balance bleiben können, obwohl in der Weihnachtszeit fast immer mehr gegessen wird als üblich. Unsere 5 Tipps dazu sind nicht schwer umzusetzen – und leicht einzuplanen:
- Gibt es an den drei Festtagen jeweils ein üppiges Menü, können die anderen Mahlzeiten des Tages kleiner ausfallen.
- Um eine Gewichtszunahme in der gesamten Advents- und Weihnachtszeit zu umgehen, bieten sich regelmäßige Bewegung und ein paar Extra-Einheiten Sport an. Davon profitiert auch Ihr Blutzucker.
- Studien zeigen, dass insbesondere in der Adventszeit Intervallfasten helfen kann, nicht zuzunehmen.
- Kochen Sie frisch, so haben Sie es in der Hand, wie viel Fett und wie viele Kohlenhydrate – und damit verbunden Energie – im Essen stecken.
- Zu jedem Menü sollte es unbedingt Gemüse und/oder frischen Salat geben.
Fünf Menschen verraten, wie sie Weihnachten feiern
Was kommt an den Festtagen auf den Tisch? Welche Traditionen gehören jeweils dazu? Das wollten wir von Menschen wissen, die sich persönlich oder beruflich mit dem Diabetes beschäftigen.
Prof. Dr. Thomas Haak – Diabetologe und Diabetes-Journal-Chefredakteur

„An den Festtagen gibt es unser traditionelles 3-Gänge-Menü. Dazu essen wir als Vorspeise einen frischen Salat mit Tomaten und Mozzarella. Zum Hauptgang gibt es Rinderfilet mit Kartoffeln. Der Nachtisch ist mein Highlight: eine sehr leckere Marzipancreme. Wir stoßen mit einem Glas Sekt auf die Feiertage an. Zum Essen gibt es einen guten Rotwein und nach dem Dessert noch einen Espresso. Meine Tochter Nathalie kocht die Sauce zum Rindfleisch. Sie ist eine echte Saucenspezialistin. Die Sauce ist jedes Jahr wieder ein Traum und schmeckt einfach nur köstlich.“
Tine Trommer – Autorin der „diabetes and the city“-Beiträge im Diabetes-Journal und Typ-1-Diabetikerin

„Üblicherweise plane ich im Voraus ein ausladendes 3-Gänge-Menü. Und das ist jedes Jahr anders. Mal gibt es etwas mit Fisch, mal ein besonderes Gemüse oder ein raffiniertes Dessert. Am ersten und zweiten Weihnachtstag verputzen wir dann die Reste, die an Heiligabend übriggeblieben sind. Da ich von der Menge her reichlich koche, reicht es locker für die restlichen Festtage. Oft zaubere ich aus den Resten aber auch ein neues Gericht. Da lasse ich meiner Fantasie freien Lauf. Denn ich entwickle auch in meinem Job Rezepte. Wichtig ist mir dabei vor allem Saisonalität, es kann klassisch werden, aber auch ausgefallen.“
Lutz Goeke – Diabetes-Journal-Leser und Vater einer Tochter mit Typ-1-Diabetes

„Aus meiner Familie haben wir die Tradition übernommen, nach der Bescherung am Heiligen Abend ein kaltes Buffet aufzutischen. Dank unserer Möglichkeiten, im nahen Belgien einzukaufen, ist es etwas anders als zu der Zeit, als ich noch bei meinen Eltern wohnte. Seit etwa vier Jahren hat unser Sohn Hanns die Luftoberhoheit für das Buffet und lässt sich da nicht hineinreden. Okay, seine Schwester Edna hat ein gewisses Mitspracherecht. Und Edna fragt uns im Vorfeld, worauf wir besonders Appetit haben. Unser Buffet ist jedes Jahr wieder ein großes Fest mit viel Freude für uns.“
Helene Jeromin – Diabetes-Journal-Leserin und Typ-2-Diabetikerin

„Früher gab es an Heiligabend Karpfen blau. Inzwischen wurde diese Tradition durch eine leckere Fischplatte mit Häppchen, z. B. mit geräuchertem Lachs und Aal, Krebsfleisch, Forellen-Kaviar, sowie eine Suppe mit Jakobsmuscheln ersetzt. Am ersten Weihnachtstag gibt es Wild mit einer leckeren Schokoladensauce, Rotkohl und Semmelknödeln. Die Knödel bereite ich schon einige Tage vorher frisch zu und friere sie ein, damit ich an den Festtagen weniger Arbeit habe. Wir verreisen aber auch gern an den Festtagen. Dieses Jahr verbringen wir Weihnachten zu Hause, das war auch schon vor Corona so geplant.“
Laura Karasek – Typ-1-Diabetikerin, Moderatorin, Autorin und Juristin

„Wir essen an Heiligabend immer Fondue mit Brühe. Dazu gibt es dann verschiedene Sorten Fleisch und Gemüse, die wir aufspießen und in der Brühe garen. So kann sich jeder aussuchen, worauf er Lust hat und was er gern mag. Wenn wir gegessen haben, gibt es Gesellschaftsspiele. Wir spielen alles Mögliche, zum Beispiel Tabu, Besserwisser oder das Fremdwörterspiel. Da wird es laut, lustig und lebhaft – und das liebe ich.“
Fakt ist, dass trotz der außergewöhnlichen Umstände in der Corona-Pandemie Weihachten und lieb gewonnene Bräuche auch jetzt so gut wie möglich beibehalten werden.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen entspannte und schöne Festtage. Und: Bleiben Sie gesund.
Rezepte
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (12) Seite 74-76
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multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 5 Tagen, 18 Stunden
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 2 Stunden, 17 Minuten
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar
zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂



