Rote-Bete-Suppe mit Kurkuma-Popcorn

2 Minuten

Rote-Bete-Suppe mit Kurkuma-Popcorn

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Wie feiern Sie Weihnachten?“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 12/2020.


Zutaten für 4 Portionen:

200 g Sellerieknolle
2 rote Zwiebeln oder Schalotten
2 EL Sonnenblumenöl, 20 g
500 ml Gemüsebrühe
20 g Popcornmais
1 EL Kurkuma
etwas Salz und frisch ­gemahlener Pfeffer
300 g Rote Bete, vorgekocht
100 ml Sahne, 7 % Fett


Die Zubereitung:

Sellerie putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Von den roten Zwiebeln die Schale abziehen, Zwiebeln waschen und würfeln.

Einen Esslöffel Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln darin anschwitzen, dann die Selleriestücke zugeben, kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe (alternativ 500 ml Wasser mit 1 EL gekörnter Gemüsebrühe) aufgießen. Mit geschlossenem Deckel 10 Minuten köcheln.

Für das Popcorn das restliche Öl mit Kurkuma und Popcornmais in einen Topf geben. Einen Deckel auf den Topf setzen und bei mittlerer Hitze den Mais aufplatzen lassen. Zum Schluss das Popcorn mit etwas Salz mischen, in eine Schale geben und zur Seite stellen.

Die vorgekochte Rote Bete in Stücke schneiden und zum Sellerie geben. Fünf Minuten garen, dann alles mit einem Passierstab sämig pürieren. Die Suppe aufkochen lassen und die Sahne unterrühren. Etwas einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Rote-Bete-Suppe in tiefe Teller oder Schalen füllen und kurz vor dem Essen Kurkuma-Popcorn daraufstreuen.


Nährwert pro Portion ca.:

3 g Eiweiß
7 g Fett
15 g Kohlenhydrate (davon 3 g anrechnungspflichtig)
4 g Ballaststoffe
10 mg Cholesterin
98 mg Natrium
440 mg Kalium
72 mg Phosphor
135 Kilokalorien
540 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (12) Seite 77

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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