Rezept für Chili sin Carne aus Jackfrucht

2 Minuten

© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Rezept für Chili sin Carne aus Jackfrucht

Herzhaft, pflanzlich und diabetesgerecht: Dieses Chili sin Carne mit Jackfrucht, Kidneybohnen, Mais und Tomaten-Sugo bringt viel Eiweiß und Ballaststoffe auf den Teller. In rund 35 Minuten gelingt ein würziges Rezept mit transparenten Nährwertangaben.

Rezept: Chili sin Carne aus Jackfrucht

Zutaten für 2 Portionen:

  • 50 g Veggie-Hack aus Jackfrucht, trocken
  • 1 EL gekörnte Gemüsebrühe
  • 100 g Mais aus der Dose
  • 200 g Kidneybohnen aus der Dose
  • 2 Tomaten
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml Tomaten-Sugo
  • 2 EL Tomatenmark
  • etwas getrockneter Oregano und Chili
  • etwas gemahlener Kreuzkümmel
  • etwas frisch geriebener Pfeffer und Kräutersalz

Nährwert pro Portion ca.:

  • 31 g Eiweiß
  • 9 g Fett
  • 45 g Kohlenhydrate (davon 23 g anrechnungspflichtig)
  • 15 g Ballaststoffe
  • 0 mg Cholesterin
  • 429 mg Natrium
  • 989 mg Kalium
  • 257 mg Phosphor
  • 385 Kilokalorien
  • 1540 Kilojoule

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Tipp: Tomaten aus der Dose sind ein Universal-Lebensmittel, mit dem Sie immer wieder neue leckere Gerichte kreieren können, wie das Chili und die Bolognese-Soße, aber auch fruchtige Tomatensuppe oder eine leckere Tomatensoße. Gekochte Tomaten in Dosen, Flaschen oder als Sugo auch aus dem Tetrapack sind sehr kalorienarm und müssen nicht als Kohlenhydrate angerechnet werden.

Zubereitung

  1. Das trockene Veggie-Hack in einen Topf geben, mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 2 Minuten quellen lassen. Dann auf ein Sieb geben und abtropfen lassen.

  2. Mais und Kidneybohnen abtropfen lassen. Tomaten waschen, grünen Stil-Ansatz herausschneiden und Tomaten in kleine Stücke schneiden. Die Gemüsezwiebel abziehen, kalt waschen und grob würfeln. Knoblauch abziehen, fein hacken.

  3. Das Öl in einem Topf erhitzen. Darin das gekochte Veggie-Hack mit Knoblauch und Zwiebeln kurz anbraten.

  4. Dann Tomaten, Tomaten-Sugo, Tomatenmark und die Gewürze dazugeben. Mais und Kidneybohnen unterrühren und auf kleiner Flamme 20 Minuten köcheln lassen. Noch einmal abschmecken und genießen.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Ob vegetarisch oder tierisch: Hackfleisch – vielseitig einsetzbar“.

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

Rezepte für Menschen mit Diabetes

Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

➤ zur Rezept-Übersicht


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (6) Seite 79

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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