- Ernährung
Rezept für Spaghetti Bolognese aus Lupinensamen
2 Minuten
Vegetarische Bolognese einmal anders: Lupinenschrot, Tomaten, Karotten und Paprika machen diese Spaghetti-Variante herzhaft, eiweißreich und ballaststoffreich. Das Rezept enthält genaue Nährwerte und passt gut in eine diabetesbewusste Ernährung im Alltag.
Rezept: Spaghetti Bolognese aus Lupinensamen
Zutaten für 2 Portionen:
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL Olivenöl
- 50 g feiner Lupinenschrot, trocken
- etwas Paprikapulver mild
- 1 kleine Dose passierte Tomaten, stückig
- 2 EL Tomatenmark
- etwas Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 150 g Spaghetti, trocken
- 4 Tomaten
- 2 Karotten
- 1 grüne Paprikaschote
- etwas Paprikapulver scharf
- 2 EL geriebener Parmesankäse
- 2 Zweige frischer Rosmarin
Nährwert pro Portion ca.:
- 23 g Eiweiß
- 12 g Fett
- 82 g Kohlenhydrate (davon 57 g anrechnungspflichtig)
- 14 g Ballaststoffe
- 73 mg Cholesterin
- 188 mg Natrium
- 1198 mg Kalium
- 314 mg Phosphor
- 528 Kilokalorien
- 2112 Kilojoule
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Tipp: Tomaten aus der Dose sind ein Universal-Lebensmittel, mit dem Sie immer wieder neue leckere Gerichte kreieren können, wie das Chili und die Bolognese-Soße, aber auch fruchtige Tomatensuppe oder eine leckere Tomatensoße. Gekochte Tomaten in Dosen, Flaschen oder als Sugo auch aus dem Tetrapack sind sehr kalorienarm und müssen nicht als Kohlenhydrate angerechnet werden.
Zubereitung
- Die Zwiebeln abziehen, kalt waschen und fein würfeln. Knoblauch abziehen, fein hacken.
- Das Öl in einem Topf erhitzen. Darin den Lupinenschrot mit Knoblauch und Zwiebelwürfeln kurz anbraten. Etwas mildes Paprikapulver dazugeben und mit 250 ml Wasser und den passierten Tomaten aufgießen.
- Das Tomatenmark dazugeben,etwas salzen und pfeffern und mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme quellen lassen.
Wasser mit wenig Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen, Spaghetti darin bissfest garen. - Tomaten waschen, grünen Stil-Ansatz herausschneiden und Tomaten in kleine Stücke schneiden. Karotten putzen, waschen und grob reiben. Paprika putzen, waschen und in mittelgroße Würfel schneiden.
- Nachdem die Soße 20 Minuten auf kleiner Flamme geköchelt hat, das Gemüse dazugeben. Weitere 12 Minuten garen.
- Fertige Nudeln abgießen, warm halten. Die Soße noch einmal mit den Gewürzen abschmecken. Spaghetti in zwei Schalen füllen, Bolognese-Soße obenaufgeben. Mit geriebenem Parmesan und je einem Rosmarin-Zweig garnieren und genießen.
Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Ob vegetarisch oder tierisch: Hackfleisch – vielseitig einsetzbar“.
Weitere Rezepte zum Thema:
Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (6) Seite 78
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 17 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 5 Tagen, 16 Stunden
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 5 Tagen, 14 Stunden
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 4 Tagen, 11 Stunden
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 6 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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