Rezept für Ingwer-Hafer-­Nuss-Cookies

2 Minuten

Rezept für Ingwer-Hafer-­Nuss-Cookies | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch
Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch
Rezept für Ingwer-Hafer-­Nuss-Cookies

Dieses Rezept für Ingwer-Hafer-Nuss-Cookies verbindet herbe Schokolade mit knackigen Walnüssen und einer feinen Ingwernote. Das Rezept ist einfach zubereitet und dank Erythritol eine zuckerreduzierte Idee für die Weihnachtsbäckerei, die auch Menschen mit Diabetes genießen können.

Rezept: Ingwer-Hafer-­Nuss-Cookies

Zutaten für 25 Stück:

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 80 g Walnüsse
  • 80 g Halbfettbutter
  • 100 g Haferkleie-Flocken
  • 50 g kernige Haferflocken
  • 80 g Erythritol
  • 2 Eier
  • 3 – 4 Teebeutel Ingwertee, pur
  • 50 g Weizenmehl, Type 550
  • 1 TL Backpulver

Nährwert pro Stück ca.:

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + 18–20 Minuten Backzeit

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  2. Zartbitterschokolade und Walnüsse mit einem scharfen Messer hacken. Halbfettbutter in einem Topf schmelzen, dann in eine Schüssel geben und mit Haferflocken, Erythritol und Eiern verrühren.

  3. Jetzt den Inhalt von drei bis vier Teebeuteln Ingwertee, das Mehl und das Backpulver dazugeben und unterrühren. Zum Schluss die gehackte Zartbitterschokolade und die gehackten Walnüsse untermischen.

  4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit zwei Teelöffeln 25 kleine Teighäufchen darauf verteilen. Dabei etwas Abstand lassen – die Cookies laufen leicht auseinander.

  5. Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen 18 bis 20 Minuten backen, dann herausholen und vollständig abkühlen lassen.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „So wird Gebäck süß“.

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

Rezepte für Menschen mit Diabetes

Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

➤ zur Rezept-Übersicht


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (11) Seite 78

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Rezept für Salzig-süße Erdnusskekse
Knusprige Erdnüsse, eine leichte Süße und ein Hauch Zimt: Diese salzig‑süßen Erdnusskekse verbinden einfache Zutaten zu einem aromatischen Gebäck. Das Rezept zeigt, wie sich in kurzer Zeit kleine, kräftig schmeckende Plätzchen zubereiten lassen – ideal für zwischendurch.

2 Minuten

Rezept für Bananen-Hafer-Plätzchen
Reife Bananen, Vollkornmehl und Haferkleie bilden die Basis dieser einfachen Bananen‑Hafer‑Plätzchen. Das Rezept zeigt, wie sich aus wenigen Zutaten ein aromatisches Gebäck zubereiten lässt – nahrhaft, unkompliziert und ideal als kleine süße Reserve.

2 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas